Bilder, laufend: Ab ins Bett

  • Salt: Eine herbe Enttäuschung. Ich hatte mir einiges versprochen, von dem Streiten. Ich mag die Jolie in Actionrollen sehr, als Lara Croft sowieso, und auch in »Wanted«, und von »Mr. & Mrs. Smith« will ich gar nicht erst anfangen. Jedenfalls hatte ich Erwartungen an »Salt« – und sie wurden weitgehend enttäuscht. Ich kann nicht mal genau sagen, warum. Der Film hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Plot war nicht sehr ausgefallen, intelligent, witzig, oder irgendwas, das nicht nur einem flachen, unscheinbaren Plätschern entsprochen hätte. Die Action war – lahm. Und alles in allem wirkt der Film im Nachhinein auf mich wie so mancher neuerer Wesley-Snipes-Streifen: Da ist jemand an die falschen Leute geraten, und das möglicherweise, weil er Geld braucht. Bzw. sie, in diesem Fall. – Schade.
  • Public Enemy No. 1 – Todestrieb: Französische Filme mag ich nur ganz selten. Irgendwann fingen sie an, die Baguettefresser, harte Actionfilme zu machen, und da gab es dann einige, die mich ansprachen. Der »Public Enemy« – »Todestrieb« ist meines Wissens der zweite – ist nicht ganz das, was ich mir da so vorstelle, aber er war okay, und was es letztlich rausreißt, das war dieses fiese und ziemlich endgültige Ende, das einen weiteren Teil eigentlich unmöglich machen sollte (aber das hat man beim ersten »Highlander« – »es kann nur einen geben!« – auch gedacht <g>).
  • Tin Cup: Golferfilm oder Schnulze? Keine Ahnung. Kevin Costner mag ich eigentlich nicht sonderlich (es gibt Ausnahmen, wie z. B. ausgerechnet »Waterworld«), Don Johnson finde ich eher flach (er spielt meist Don Johnson <g>), aber die Russo reißt es raus. Immer. Ansonsten ist der Film vorhersehbar, aber amüsant, insgesamt okay, ein netter Zeitvertreib. Mehr nicht.
  • Daybreakers: Cooler Film. Die Menschheit dient den Vampiren als Nahrungsmittelquelle, aber es werden immer weniger. Und während die eine Partei nach Möglichkeiten sucht, das wertvolle »Nass« auf künstlichem Wege zu produzieren, findet Ethan Hawke mit einer Gruppe von frei lebenden Menschen eine Möglichkeit, den Vampirismus zu heilen. – Wie gesagt, ein cooler Film. Sehr schön gemacht, genau die richtige Spannung, fast perfekt. Eigentlich mag ich ja keine Vampirfilme ohne Kate Beckinsale – aber die »Daybreakers« haben was.
  • Ridley Scott’s Robin Hood – Director’s Cut: Ja, und Robin-Hood-Filme habe ich auch noch nie gemocht. Egal, wer mitspielt, es ist immer der gleiche Plot, immer die gleichen Motive, die gleichen Intrigen, die gleichen Fiesen, die gleichen Bösen usw. usf., es ist immer das Gleiche. Ridley Scotts »Robin Hood« hat immerhin einen Vorteil, nein, zwei: Russell Crowe und Cate Blanchett. Für mich der einzige Robin-Hood-Film, den ich mir jemals freiwillig wieder anschauen würde.