Bilder, laufend: Das ist noch nichts für dich

  • The Walker: Es geht um Intrigen, gesellschaftliche, auch politische, es geht um Beziehungen, um direkte und indirekte Macht – und um einen Mord. Woody Harrelson spielt einen schwulen Begleiter gesellschaftlich nicht unbedeutender Damen, und eine von ihnen bittet ihn bei einem Problem um Unterstützung. – Ein für Harrelson etwas ausgefallener Film, fand ich. Er spielt den Homosexuellen – natürlich – sehr glaubwürdig – immerhin ist er ein Profi –, und der Film entwickelt seine anfangs gar nicht so auffällige Spannung sehr elegant, sehr unauffällig, sehr unterschwellig – so wie das Leben in der Gesellschaft, die er schildert, wohl auch ist.
  • Finish Line: Der Streifen kam mir unter die Augen, weil es um Autos und Autorennen gehen sollte. Ein Irrtum. Das war nur ein Aufhänger. Den Film muss man nicht nur nicht gesehen haben, man sollte ihn umgehen. Reine Zeitverschwendung. Hochgestylte Schauspieler, die nichts darstellen. Eine Handlung, an die ich mich schon nicht mehr erinnere.
  • Pitch Black – Planet der Finsternis: Vin Diesel als Riddick. Ein ganz anderer Film als die »Chroniken eines Kriegers«, und doch ein Film mit einem besonderen Charakter. Als SF-Film einer von denen, die ich immer wieder gerne anschaue.
  • Blind Side – Die große Chance: Sandra Bullock in einem Film, der zuerst nach einem Problemfilm aussah. Es geht um einen jungen Mann, der ein wenig simpel scheint, der als Schüler nicht sehr gut ist, aufgrund seiner Statur und seiner Körperkräfte jedoch ein guter Footballspieler wäre. Und es gelingt, ihm ein Stipendium zu verschaffen. An irgendeinem Punkt kippt der Film, nicht um, nur ganz leicht, und er wird amüsanter, eine Komödie, und am Ende gibt es ein richtiges Happy End. (Vor einigen Tagen habe ich ihn auf SKY noch mal gesehen; es kann nicht schaden, den Film ein zweites Mal zu schauen, denn dabei erkennt man den Komödiencharakter zu einem früheren Zeitpunkt, das Kippen wirkt nicht so überraschend. Und es zeigt sich, dass der Streifen eine ausnahmsweise einmal richtig schöne, weil nicht platte, schlüpfrige, alberne amerikanische Komödie geworden ist.)
  • Repo Man: Das ist der von 1984, nicht der mit Jude Law und Forest Whitaker, sondern der mit Emilio Estevez. Und es geht hier nicht um Organe, die nicht bezahlt werden, sondern um Autos, wie man es bei der Bezeichnung »Repo Man« eigentlich auch erwartet. Ich mag Filme aus den 80ern eigentlich nicht sonderlich – sie sind heute meist eher peinlich, die Musik grauenhaft –, aber der »Repo Man« war okay.