Aus der Flimmerkiste: Böse Eisenschätze

  • Der Schatzplanet (USA, 2002): Schatzinsel in Space. Muss ich noch was sagen? Geiler Stevenson-Plot aus meiner frühesten Jugend, geiler Disney-Streifen aus der Neuzeit. Schön, schön, schön …
  • Bad Boys II (USA, 2003): Es war nicht einfach, »Bad Boys I« zu leihen, und dann hat mich der Streifen enttäuscht. Als dann »Bad Boys II« in einer »extended version« angeboten wurde, habe ich noch einmal zugeschlagen und mich davon überzeugt, dass … ja, dass der zweite Teil erheblich besser als der erste ist. Das ist selten und deshalb bemerkenswert. Ansonsten ist der Film bekannt – und meine Leidenschaft für Autoverfolgungsjagden wird bestens bedient.
  • Iron Man 2 (USA, 2010): Ich habe den zweiten Teil jetzt vier Mal kurz hintereinander angeschaut, aber ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob er besser oder schlechter als der erste Teil ist. Sicher ist allerdings, dass der zweite Teil saugut geworden ist. Egal, was die Kritiker bislang wieder zu maulen hatten. Wenn der dritte Teil kommt, werde ich mit einigen Kollegen einen Filmnachmittag machen: Teil 1 und 2 daheim auf einer Leinwand oder einem großen Schirm, Teil 3 im Kino.
  • Gegen jeden Zweifel (USA, 2009): Michael Douglas spielt einen Staatsanwalt, der Beweise fälscht, um Verbrecher sicher hinter Gitter zu bringen. Das kann natürlich auf Dauer nicht gut gehen – und Jesse Metcalfe in der Hauptrolle wählt einen zugegebenermaßen risikoreichen Weg, das Böse zur Strecke zu bringen. Gerichtsthriller, gut und routiniert gemacht, unbedingt sehenswert.
  • Red Hill (AUS, 2010): Ein kleiner Streifen mit dem Flair australischer Western, in der ein junger Polizist an seinem neuen Arbeitsplatz in einem kleinen Ort gleich zu Anfang um sein Leben kämpfen muss. Ungewöhnlich, faszinierend. Wer Cop-Filme vor ungewöhnlicher Kulisse (off L. A. und so) mag, ist hier richtig.