Filmrisse II

Momentan bekomme ich sechs bis zehn DVDs pro Woche aus meinen beiden Abos bei Lovefilm und Videobuster. Da kommt einiges an Holz zusammen. Zum Bleistift:

  • »Desperate Housewives, Season 2, Box 2, Disc 1«: Aus unerfindlichen Gründen gibt es DVDs, die sich nicht synchron in DivX umwandeln lassen. Ums Verrecken nicht. Ich habe schon so manche Tests gemacht, um das zu ändern – erfolglos. Die DivX-Version 6 hat sicherlich ihre Probleme, die Version 7 aber ist noch schlimmer, und einen Support bekommt man natürlich nicht. – Die Season 2 der verzweifelten Hausfrauen werde ich nach und nach noch einmal auf Platte bügeln (müssen), ohne sie zu DivXen, sondern einfach so als IFO, BUP und VOB.
  • »Just Visiting – Die schärfste Zeitreise aller Zeiten«: Jean Reno, einer meiner Lieblingsschauspieler; sein »Leon, der Profi« ist einer meiner persönlichen Kultfilme, auf die ich nichts kommen lasse. – Dieser Zeitreisestreifen ist eher verzichtbar, denke ich. Er muss irgendwas mit den ersten beiden »Visitors«-Streifen zu tun haben, in denen Reno mitspielte; vielleicht handelt es sich sogar um Teil 3. Keine Ahnung. Der Film selbst war schwach, Jean Reno okay, Christina Applegate gut anzusehen.
  • »Ausnahmesituation«: Harrison Ford als Forscher, der ein Heilmittel für die an Morbus Pompe erkrankten Kinder von Brendan Fraser finden soll. Ernstes Thema, nicht wirklich packend gespielt.
  • »Alice im Wunderland«: Die neue Version des Klassikers. Völlig überflüssig. Optisch total überladen, dem Thema hat Burton nichts Neues gegeben oder abgewinnen können, und das Gespann Burton/Depp wird von Film zu Film anstrengender. Ich halte Johnny Depp für einen guten Schauspieler, ich sehe ihn auch gerne; aber ich glaube, in einem Burton-Film werde ich ihn mir nicht mehr antun. Seine »knallbunten« Rollen – so wie in Alice, in diesem Schokofabrikstreifen usw. usf. – sind immer die selben, immer gleich gespielt, auf die Dauer – spätestens ab dem dritten Film – langweilig. Mia Wasikowska als Alice hat mir gefallen. Der Rest … abspeichern, gut.
  • »Small Soldiers«: Klassiker. Geil. Rattengeil.
  • »Death Race«: Jason Statham steht auf meiner Muss-Liste, es gibt nur wenig Filme, die mir nicht gefallen (eigentlich nur einen, an den ich mich auch erinnere: »London – Liebe meines Lebens« <g>). In »Death Race« steht er wie gewohnt seinen brillant Auto fahrenden Mann. Autos, die sich verfolgen, sind mein Ding, mit Statham am Steuer zwei Mal – und das Ende hat es in sich.
  • »Truck Driver«: Alter Streifen, schon von 1981, mit Stacy Keach in der Hauptrolle, der einen schönen Mike Hammer lieferte, mit dem ich aber doch nie warm werden konnte. Dass ich den Film angeschaut habe, lag an Jamie Lee Curtis – ein Stück für meine Sammlung.
  • »Wo die wilden Kerle wohnen«: Den habe ich noch nicht gesehen, sondern wieder auf die Liste gesetzt. Bevor ich den Fehler erkannte, war die Scheibe schon wieder in der Post. Ich weiß nicht, ob es an einem Kopierschutz lag, aber sowohl die Originalscheibe als auch der Rip und die DivX-Version endeten 10 Minuten vor dem in der IMDb verzeichneten Filmende. Bevor mir klar wurde, dass das falsch war, war die Scheibe halt schon wieder weg. – Macht ja nichts. Aber beim nächsten Versuch muss ich mir das genauer anschauen.
  • »Desperate Housewives, Season 2, Box 2, Disc 2«: Siehe auch oben. Ich bin D.H.-Fan seit einem Marathonwochenende auf – damals noch: – Premiere, als vor dem Start der zweiten Staffel die erste komplett abgespielt wurde. Einmal reingeschaut, süchtig geworden, peng, aus, Feierabend.
  • »Passwort: Swordfish«: John Travolta als fieser Kerl, eine wundervolle Rolle für den Mann. Hugh Jackman … naja, manchmal mag ich ihn nicht, in diesem Film kommt er gut. Und Halle Berry … hallo, hallo, hallo! Angeblich ja der einzige Film, in dem man sie oben ohne – wenn auch nur ganz kurz, aber ein Anblick für’s Leben – sehen kann. Wenn der Film auch noch so grottig wäre, die Berry reißt’s raus.

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