Tausend tolle Tracks, part II

Es haben sich dank meines Lovefilm-Abos und des À-la-carte-Programms von Videobuster wieder einige Filme angesammelt, die ich hier kurz anreißen möchte.

  • The Truth about Love oder: Was du niemals wissen wolltest: Eine romantische Komödie mit Jennifer Love Hewitt, wegen der ich mir das Teil auch ausgeliehen habe. Zu flach, zu leicht, nichts für dauerhafte Erinnerungen. Und schnuckelig ist die Hewitt in dem Streifen auch nicht.
  • Minority Report: Kultstreifen. Spielberg nach Dick, mit Cruise und von Sydow. Viel vor allem auch negativ kritisierter Streifen; ich erinnere mich, dass es damals megahip war, Cruise wegen seiner Scientology-Zugehörigkeit zu verdammen. Mir war und ist das egal (so lange er mir den Scheiß nicht verkaufen will): Der Streifen ist ein Kultstückchen für mich, mit einer schön verschachtelten Handlung, die auch beim soundsovielten Genuss immer noch funktioniert.
  • Avatar – Aufbruch nach Pandora: Wow. Was für ein Film. Ich hab ihn auf meinem 26-Zöller beim Arbeiten am PC gesehen. Und ich verstehe das Gewese um 3D und Kinozwang und blablabla nicht. Der Film wirkt auf einem Computerbildschirm in 2D, nebenher bei der Arbeit. Er funktioniert. Er funktioniert ganz einfach. Der Film braucht kein 2D, kein 3D, keinen Hype, kein Gewese und was auch immer. Ich glaube im Nachhinein sogar, dass der Streifen sogar im 50er-Jahre-Look in Schwarzweiß funktionieren würde. Ohne irgendwas drumherum. – Das ist einfach ein toller SF-Film, oder Fantasy, oder was auch immer die Leute darin sehen wollen.
  • G. I. Joe – Geheimauftrag Cobra: Eine Comicadaption. Hat beim ersten Ansehen keinen Eindruck hinterlassen, da muss ich wohl nochmal ran :)
  • Coraline: Bevor ich den Film anschaute, hatte ich den Genuss, die Besprechung von Robert Musa, die in MAGIRA 2010 erscheint, korrigieren und lektorieren zu dürfen. Insofern war ich nicht unvorbereitet. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Ein schöner Trickfilm mit erkennbar burtonschen Anklängen, mit einer schönen Geschichte und einer absolut ansehnlichen Tricktechnik.
  • Surrogates – Mein zweites Ich: Ein Bruce-Willis-Film, bei denen bin ich eh immer unkritisch. Die Story ist nicht übel: die Menschen gehen nicht mehr aus dem Haus, sondern lassen sich durch Avatare – sic! ein Thema dieses Jahres, hm? – repräsentieren, um immer gut auszusehen und topfit zu sein. Die Wirklichkeit dahinter ist eine andere, und wenn man seinen Avatar verliert, dann wird es richtig schwierig. Nicht nur in den Zonen, in denen es die Surrogates nicht gibt … Gute Story, fesselnder Film, aber es steht zu befürchten, dass Willis nun langsam anfängt, alt zu werden. Ab und zu hat mich das erschreckt.
  • Pandorum: Geiler Film. »Alien« meets »Resident Evil«. Die anfangs abstrus-konfuse Story wird zunehmend besser, je länger der Streifen läuft. Und das Ende ist sensationell gut. Es ist so gut, dass man sich sogar noch drauf freut, wenn man den Streifen das dritte Mal anschaut.
  • Obsessed: Warum ich mir den Film geliehen habe, weiß ich nicht mehr. »Eine verhängnisvolle Affäre«, aufgewärmt. Die Knowles war hübsch anzusehen, aber mehr Erinnerungen hat der Film nicht hinterlassen.
  • Things We Lost in the Fire: Halle Berry, Benicio del Toro als niemals wirklich trockener Alkoholiker, David Duchovny … das ist ein Film, dem ich eher zwiespältig begegnen würde, würde ich ihn noch nicht kennen. Ich kenne ihn, hatte ihn zuvor schon auf SKY gesehen. Er geht zu Herzen. Obwohl es eigentlich die Berry ist, wegen der der Film in meine Sammlung gehört, ist del Toro der Schauspieler, der das Stück zu einem kleinen Meisterwerk macht.
  • Playing God – Ein Spiel ohne Regeln: David Duchovny wieder, dazu Angelina Jolie, wegen der das Stück in meine Sammlung gehört. Duchovny spielt einen Arzt, der für Verbrecher tätig wird. Der Film ist ein wenig verstörend, vor allem aber nicht wirklich gut, nicht gut genug jedenfalls, dass mir die Handlung dauerhaft in Erinnerung bleibt. Was auch ein Vorteil ist: Ich kann ihn mir problemlos noch mal anschauen :)