Wenn man mal aufräumt …

Ja, wenn. Dann findet man Sachen, über die man schon längst mal ein Wort verlieren wollte. Wie über die Sache hier …

Als unter chronischer Langeweile leidender Mensch mache ich ja unter anderem auch die Perry-Rhodan-FanEdition für die Perry-Rhodan-FanZentrale (PRFZ) e.V. Als Redakteur – jedenfalls nominell (ich bin da nicht alleine, was der Sache letztlich schon rein zeitlich durchaus zugutekommt). Und hauptamtlich als Druckvorlagenmacher (und Vermittler des Drucks der Publikationen).
Die FanEdition war ursprünglich mal als Heftserie gedacht und erschien zunächst auch in Heftchenform, ganz wie der ganz, ganz große Vorlagenbruder aus dem Pabel-Moewig-Verlag. Ich glaube, ich mache die FanEdition seit Nummer 11 (auch wenn ich hier die Nummer 8 auf dem Server liegen habe, die ich aber, glaube ich mich zu entsinnen, nachliefern durfte; irgendwas war da, ist aber auch wurscht).

Schon im September 2018 erschien die Ausgabe 20 der PRFZ-FanEdition. Es handelte sich um den Roman »Die Heilerin von Hangay« von Michael Tinnefeld und Gerhard Huber. Uli Bendick spendierte das Titelbild:

Zum Inhalt gibt es einen Klappentext (oder jedenfalls etwas Ähnliches):

»1384 NGZ, knapp vier Jahrzehnte nach dem Abzug der Terminalen Kolonne TRAITOR und der Retroversion Hangays herrschen immer noch Chaos und Leid in weiten Teilen der Galaxie. Die politischen Verhältnisse sind weitgehend instabil. Funktionierende Infrastruktur und gesicherten Handel gibt es nur eingeschränkt. Marodeure und Piraten bedrohen zudem die Verkehrswege. Trotz der Wiederherstellung des Psionischen Netzes halten sich vor allem im Zentrum der Sterneninsel noch vereinzelte Vibra-Psi-Enklaven. Eine berühmte Kartanin, die in der gesamten Galaxie als Heilerin von Hangay bekannt ist, und ihr Medo-Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, medizinische Hilfe zu leisten, wo es nur geht. Hangays Kernregion ist besonders von Not und Chaos betroffen. Kaum jemand wagt es, dorthin zu reisen. Die Heilerin und ihr Team wagen den Vorstoß.«

Und kaufen kann man das Werk mit seinem nicht mehr heftchenromankonformen 96 Seiten auch: Für EUR 7,10 (EUR 4,20 für PRFZ-Mitglieder) findet man das gute Stück im SpaceShop der PRFZ: hier.

Ich hatte meinen Spaß mit dem Text. Er war gut geschrieben, von Christina Hacker sauber lektoriert und auch für mich als de facto Nicht-Perry-Rhodan-Leser verständlich. Da die FanEdition-Romane gerne auch in älteren Zyklenzeiten spielen, tauchen da gerne Figuren auf, die ich sogar noch kenne. Und meine PR-Lektüre ist – sieht man von einem Neustart in den 2930ern ab – wirklich lange her.

Unter Zeitmangel denkt man auch mal darüber nach, bestimmte Aktivitäten einzustellen. Ein Pro-bono-Projekt wie die FanEdition kommt da gerne mal mit auf die Liste. Am Ende sind es jedoch immer wieder genau diese Romane, die mich bei der Stange halten. Es sind zwei Projekte im Jahr – sieht man von den Conbüchern ab, aber die sind ein anderes Thema –, jeweils mit überschaubarem Umfang und damit ebenso überschaubarem Arbeitsaufwand. Und so bleibe ich dabei, wie es aussieht. Und wie man an der FanEdition 21 sehen kann, die hier auch noch erwähnt werden wird