Nicht zu vergessen

ANDROMEDA NACHRICHTEN 261
SFCD e.V., Murnau, April 2018, 92 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
KLP 2018 Nominierungen
Michael Schmidt interviewt Michael Haitel
Conventions
Fantasy
Science Fiction
Zwielicht
Cinema
e:Games
Perry Rhodan
Science
Fanzine:Kurier
Reissswolf
Story:Files

Das Titelbild stammt von Lothar Bauer.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download: http://www.sfcd.eu/download/pubs/an201-300/an261open.zip

Da gibt es doch noch mehr Wert :)

Vor knapp einem Jahr ist »Der Kristallplanet« erschienen, das zweibändige Werk mit »autobiografischen Texten und Science-Fiction-Werken« des Altmeisters Herbert W. Franke, darunter auch bislang nicht veröffentlichtes Material. Das Buch ist bekannt (siehe hier), wenn auch die meisten Franke-Fans offensichtlich noch nicht ganz verstanden haben, was das Buch darstellt. Als Band 29 der Werkausgabe gehört es eigentlich schon zu den Werken, die unsere Herausgeber Ulrich Blode und Hans Esselborn am Ende der literarischen Veröffentlichungen eingeplant hatten. Nun, Herbert W. Frankes 90ster Geburtstag vor einem Jahr war eine günstige Gelegenheit, also – why not?

Ende 2017 erschien nun im Schillinger Verlag zu Freiburg im Breisgau eine CD. Sie trägt den Titel »Astropoeticon« – was viele Franke-Fans aufhorchen lassen wird. Denn das war auch der Titel des Ende der 70er Jahre erschienenen Buches mit Gedichten von Herbert W. Franke und dazu geschaffenen Bildern von Andreas Nottebohm. Das Buch ist heute nur noch unter Schwierigkeiten antiquarisch zu bekommen.
Auf der CD hat Herbert W. Franke seine Gedichte selbst eingesprochen und Jörg Ernst Weigand hat sie mit Musik unterlegt und gleich noch ein eigenständiges Werk ohne Sprechstimme hinzugefügt.

Der Trick: Im »Kristallplanet«, dem Buch, finden sich die frankeschen Gedichte zusammen mit den nottebohmschen Bilder aus dem 70er-Jahre-Buch neu veröffentlicht; und auf der CD kann man den Autor seine Gedichte lesen hören, unterlegt von einer überraschend atmosphärisch-stimmigen Musik eines Autodidakten auf diesem Gebiet, den wir alle von ganz anderen Aktivitäten in Sachen Science-Fiction bestens kennen: Jörg Ernst Weigand.
Ich war der Ansicht, dass beide Werke gut zueinander passen würden. Jörg Weigand war der gleichen Ansicht, und auch der Schillinger Verlag hat mitgemacht. Und daher:

Beide Werke – also den zweibändigen »Kristallplanet« plus die CD – gibt es ab sofort im »Bundle« zu kaufen: Bei Amazon mit den im Marketplace leider üblichen 3 Euro Aufschlag, direkt beim Verlag oder auch beim findigen Buchhändler, der mehr kennt, als die Datenbank seines Großhändlers. Die Bundles erscheinen mit eigenen ISBN. Diese ISBN und weitere Details zu diesem Bundle finden sich beim Buch: hier.