Kurz vorm Jubiläum

ANDROMEDA NACHRICHTEN 249
SFCD e.V., Murnau, April 2015, 86 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
Nachruf: Zum Tod von Werner Fleischer
In memoriam: Im Gedenken an Walter Ernsting zum 10. Todestag
Interviews von Michael Schmidt mit Michael Marrak, Erik Hantsch, Michael Haitel
Conventions besucht von Jürgen Lautner:     Steampunk-Festival Anno 1990, September 2014; Elstercon 12, September 2014; FaRK, September 2014; Ausstellung »Outer Space – Faszination Weltraum«; SciFi Days, Juli 2014; Spacedays, Oktober 2014; Steampunk-Jahrmarkt 1, Februar 2015
dsfp 2015, die Nominierungen
klp 2015, die Nominierungen
Karl E. Aulbachs »Fantasy«
Hermann Urbaneks »LiteraTour«
Jörg Krömers »Cinema«
Gerd Freys »eGames«
Robert Hectors »Science«
Klaus Marions »Die Asimov-Kellerbar«
Armin Möhles »FanzineKurier«
Michael Baumgartners »Reissswolf«
StoryFiles: Uwe Lammers’ »Wächter wider Willen«

Das Titelbild stammt von Crossvalley Smith.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download. Downloadlink und Kennwort finden sich im Impressum der Printausgabe.

Intelligenz. Titelwahl. Nähe. Nicht in diesem Buch

Anonymus
PSYCHOKILLER
(The Red Mohawk, 2013)
Lübbe Paperback, Bastei Lübbe, Köln, 2015, Übers. a. d. Engl.: Thomas Schichtel, Paperback mit Klappenbroschur, 335 Seiten, ISBN 978 3 7857 6106 9

VORBEMERKUNG
Der Titel, den ich oben angebe, mithin »PSYCHOKILLER«, ist nicht der Titel des Buches. Glaubt man dem Buch, lautet der Titel »PSYCHO Killer« oder »PSYCHO KILLER«, jedenfalls in zwei Worten, wahlweise ein- oder zweizeilig gesetzt. Es gehört zu den heute üblichen Dummheiten vor allem auch großer, angeblich renommierter Verlage – wo haben die heute noch ihr Renommee her? –, bei der Titelwahl von Büchern oft genug die blödmöglichste Auswahl zu treffen. Psychokiller ist für mich ein Begriff, der mich an Hitchcock, »Psycho«, an hintertückische, gemeine, fiese Mörder erinnert, die auf perfide Art und Weise töten. »Psychokiller« ist für mich auch ein Wort, das man in einem Stück schreibt, ohne Versalien, ohne Mehrzeilenquatsch, ohne Gedöns und Brimborium. Aber das können heutzutage keine renommierten Verlage – ohne erkennbares Renommee – mehr. Vermutlich, weil da die zuständigen Leute auch nur noch nicht-bezahlte Praktikanten sind.
Pack!

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