Und die Vorfreude, Schülp, 20.06.

Und ich freue mich auf:
mein Bett;
meinen Computer;
mein Netzwerk;
meine hauptberufliche Arbeit als Netzgott;
meine nebenberufliche Arbeit als Verleger;
die Trattoria Italiana in Murnau;
den Griesbräu in Murnau und die dortigen Weißwürscht;
den Staffelsee;
und darauf, einfach wieder daheim zu sein.

Und ich freue mich definitiv nicht:
auf die Berge;
die Berge;
Berge, Steigungen und alles, was nicht flach ist.

Was ich vermissen werde und was nicht, Schülp, 20.06.

Vermissen werde ich:
die Landschaft mit einer schier endlosen Aussicht;
die Windräder;
den Wind;
die langen, geraden Straßen;
die angenehmen Temperaturen, die definitiv angenehmer waren, als sie zur gleichen Zeit in Bayern ausgefallen sein dürften;
die schnellen Wetterwechsel, die man auch lange im Voraus schon erkennen kann, weil keine Berge den Blick auf eine herannahende Wetterfront – gleich, ob eine positive oder negative – versperren;
die Orte, die in meiner Hitliste gelandet sind;
die Menschen hier, die alle einen netten, freundlichen, ansprechenden Eindruck gemacht und hinterlassen haben;
die Sky-Supermärkte, die deutlich häufiger vorzufinden sind, als die vom Programm her sehr ähnlichen Tengelmann-Supermärkte in Bayern;
und sicherlich noch mehr.

Vermissen werde ich nicht:
Radfahrer;
Autofahrer, die allzu zögerlich auf den hiesigen Straßen fahren und wirklich jedem Verkehrsschild Glauben schenken, auch denen, die offensichtlich irgendwann einfach vergessen wurden;
die Orte, die auf einer Negativliste landen würden, wenn ich eine erstellen würde (und sie würde vermutlich nur aus Schleswig bestehen);
und vielleicht noch mehr.

Weiter, weiter, das Ziel ist nah

»ANIMALS’ WORLD« ist nicht nur der vierte Band der Reihe »Dark Wor(l)ds«, die von Alisha Bionda in meinem Verlag herausgegeben wird, es ist auch ein weiterer Schritt auf dem Weg zu dem Ziel, den Manuskriptstau in meinem Verlag abzubauen. Es muss bis Ende 2015 vollbracht sein – noch einmal werde ich den Manuskriptannahmestopp nicht verlängern.

Das Buch enthält Fur-Fiction-Storys von so bekannten Autoren wie Florian Hilleberg, Margret Schwekendiek, Guido Krain, Sören Prescher, Tanja Bern, Andreas Flögel und vielen mehr. Die Illustrationen und das Titelbild stammen von Crossvalley Smith; in der Ausgabe, die der Schaltungsdienst Lange in Berlin produziert sind sie farbig, in der Amazon-Variante über CreateSpace aus bekannten Gründen nur schwarz-weiß.

Mehr Details hier.

Hunde begraben, lebende auch, Tönning, 20.06.

Das Zentrum war schnell gefunden, die wichtigste Kirche – Sankt Laurentius – auch. Die war von außen nicht wirklich gut zu fotografieren, weil sie für diesen Ort schlicht riesig war. Und innen war sie seltsam – der Altarraum war quasi verschlossen. Man konnte sich dem Altar nicht nähern, weil eine Art Gitter den Zutritt verwehrte, und das Fotografieren war auch eher grenzwertig, weil oberhalb des Gitters ein Balkon war, der den optischen Raum nach oben eingrenzte. Auch die zweite, kleinere Orgel oben auf dem Balkon konnte man nicht richtig fotografieren, weil der dafür sinnvolle Zugang zwischen die Bänke ebenfalls versperrt war. Summasummarum eine nicht uninteressante, aber bezüglich des Umgangs mit Besuchern doch recht merkwürdige Kirche. So, als wollte jemand sagen, dass hier nur Betende zu den Messen erwünscht seien – nicht jedoch Fans von Kirchenarchitektur und -kunst, wie ich.

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