Recht haben und nicht recht haben, Friedrichstadt, 16.06.

Friedrichstadt lag in der Nähe und es war längst Essenszeit. Wir parkten wieder auf dem Altstadtparkplatz. Die Gattin wollte einen Weg wählen, zu dem ich eine fehlende Brücke am Ende zu beanstanden hatte. Auf einer Karte am Wegesanfang war nichts eingezeichnet, nicht mal die »Blaue Brüch«. Aber wozu diskutieren, wenn man eh immer unrecht hat?
Gespeist wurde dann in der »La Trattoria« – es gibt sie überall! – am Marktplatz, nachdem das übliche Spiel gespielt wurde, das schwierige Spiel der Entscheidungsfindung, das sich eigentlich nur um Entscheidungsvermeidung dreht. Das Wetter wurde ein wenig besser, und ich hatte einmal mehr unrecht: Die Bedienung im Außenbereich funktionierte.
Mein Mahl bestand aus »Lingua di Mare«, Seezungenfilets mit Nudeln in Gorgonzolasoße, dazu ein Salat und ein dunkles Erdinger Weißbier. Die Gattin erlaubte sich eine Verletzung ihres Vegetarismus und aß auch einen Fisch. Tsts.

Das wurde auch Zeit!, die Treene bei Fresendelf, 16.06.

Jetzt fahre ich meinen VW Passat 3C 2.0 TDI Bluemotion schon fast zwei Jahre und habe noch nicht ein Foto davon geschossen. Das wurde auch Zeit. (Man sieht zwar den Insektendreck von den zurückliegenden fast dreitausendfünfhundert Kilometern – inklusive der Fahrt von Bayern her -, die wir schon rumgegurkt sind, aber dafür nicht die kleinen Dullen des Hagelschadens, die den Kaufpreis um glatt sechstausend Euro haben günstiger ausfallen lassen – und die man eh nur sieht, wenn man nicht im Auto sitzt.)