Das Ende eines Hafens, Friedrichskoog, 10.06.

Nach dem langen Tag in Eckernförde zuvor war heute Entspannung für die Hunde angesagt. Dachten wir. Also keine große Strecke, keine große Aufregung, keine langen Märsche. Zumal es zwar morgens auf wetter.de so aussah, als käme eine fette Gewitterfront aus Westen herangerauscht – aber die suchte sich einen anderen Weg, vielleicht sogar ins Nirgendwo.
Wir entschieden uns für Friedrichskoog, einen kleinen Ort südlich von Büsum, auf der Südseite der Meldorfer Bucht. Nichts Aufregendes erwarteten wir, und so war es auch. Der Ort war nicht hässlich, aber auch nicht ausnehmend hübsch. Einfach nichts Aufregendes. Am Ende des sehr lang gestreckt wirkenden Ortes lag der Hafen, die Seehundstation und der Wal.

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Tote Hunde, Schülp, 10.06.

Erledigt waren sie, die beiden. Kim noch nicht mal so sehr – sie ist die Stämmigere von beiden, hat ein bisschen mehr auf den Rippen, genug, dass wir immer darauf achten müssen, dass sie nicht noch zulegt. Aber Naomi, unser Magermäuschen, hat noch nicht viel zuzusetzen. Wir arbeiten daran, dass sie ihre knapp siebzehn Kilo, die sie derzeit hat – vielleicht im Augenblick auch etwas weniger -, langsam aber sicher an die Zwanzig-Kilo-Grenze bringt. Sie wird dann immer noch die Schlankere von beiden sein, aber das gibt ihr vielleicht ein paar Reserven.
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