Herr Hütter und der Fußball

Das Wetter war leidlich. Trübe, kalt, feucht, ein wenig regnerisch, ein bisschen windig. Herr Hütter wusste schönes Wetter auch zu schätzen. Aber selbst das schlechte Wetter hatte seine Vorteile. Die Wahrscheinlichkeit, Hunden mit Herrchen, mit Frauchen oder beidem zu begegnen, wo der Hund den intelligentesten, leider aber auch instinktgesteuertsten Teil der Paarung darstellte, war deutlich geringer. Menschen, die ihren Hund nicht im Griff hatten, so nahm Herr Hütter an, hatten auch ein Problem mit der eigenen Disziplin.
Solche Probleme hatte Herr Hütter nicht. Oder wenigstens weniger. Jedenfalls ging er auch bei trübem, kaltem, feuchtem, regnerischem und windigem Wetter mit seiner Hündin spazieren. Die Wege am See gaben immer eine gute Gelegenheit her.
Der Weg am See entlang, Richtung Kirche, dort dann den Berg hinauf, Richtung Bahnhof und wieder hinunter zum See, das war eine seiner regelmäßigen Touren mit seiner Hündin. Vor allem, wenn die Waldwege eher matschig waren, weil es geregnet hatte. Eine Stunde etwa. Direkt am See lagen lauter kleine Seegrundstücke, deutsch-peinlich abgezäunt, versperrt, mit Verbotsschildern aller Art bestückt. Der Ort war sowieso ein Versuchsgelände für Verbotsschilderhersteller.
Bei schlechtem Wetter ging dort so gut wie niemand, gleich ob mit oder ohne Hund. Aber nicht immer …

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