Licht aus auf allen Wegen

Denn auf »düsteren Pfaden« gibt es von Haus aus wenig Licht. Die nach der Titelgeschichte von Guido Krain benannte Storysammlung, die Alisha Bionda herausgegeben hat, erscheint nicht ganz ohne Grund nicht in der Reihe »DARK WOR(L)DS«, sondern in »Außer der Reihe«, denn die Storys tendieren weniger gen Fiction, als vielmehr in Richtung Horror, Mystery, Suspense … Die Geschichten wurden nach Bildern von Crossvalley Smith geschrieben, die Alisha präsentiert bekam, wohlwissend –böser Martin, böser Martin <grins> –, dass sie auf solche Bilder quasi-allergisch reagiert: Sie kann nicht anders, als zu anthologisieren.

Mir war’s recht, die Storys sind toll, das Buch ist geil geworden – auch wenn’s ein wenig gedauert hat -, und dem potenziellen Leser wird’s hoffentlich gefallen.

Werksammlung mit leichten Hindernissen

Ein weiteres Buch, das ich in der dem SFCD gewidmeten Reihe AndroSF in meinem Verlag verlege. Verlegen darf. Wolf Welling, der Autor, der in der Vergangenheit gerne auch in NOVA und EXODUS veröffentlicht hat, kam auf mich zu, mit der Idee, einige seiner Geschichten in einem Storyband zu sammeln. Ich lasse mich ungern lumpen – und schon zwei Mal nicht, wenn mir die Storys selbst gut gefallen, was hier der Fall war.

(Für weitere Details zum Buch einfach aufs Cover klicken.)

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Nicht durch die Lappen

… gegangen sind mir diese drei Bücher, die schon ein Weilchen fertig sind und inzwischen auch in Stückzahlen zum Verkauf ab Verlag (SSI oder p.machinery) zur Verfügung stehen. Die drei Bücher enthalten jeweils zwei Geschichten um den letzten von Freder van Holk (aka Lok Myler aka Paul Alfred Müller) geschaffenen Serienhelden Kim Roy. Müller schrieb hier selbst nur einen Roman, der bislang unveröffentlicht war und als sein letztes Science-Fiction-Werk gilt; wann genau es entstanden ist, ist nicht bekannt, aber es wird ein Zeitraum Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhundert vermutet. Helmut K. Schmidt, langjähriger Freund und Weggefährte Müllers, hat die Figur Kim Roy in fünf weiteren Geschichten mit weiterem Leben erfüllt; seine Geschichten entstanden Anfang des 21. Jahrhunderts.

In ersten Reaktionen war unter anderem zu hören, dass manch einem die auf Front- und Backcover verwendete Schrift (für Profis: eine Wallau halbfett) nicht gefällt. Es sei ja eine Frakturschrift und würde zu sehr an »eine braune Gesinnung« erinnern. Achja …, wenn der deutsche Teil der Menschheit doch nur ein bisschen Ahnung davon hätte, was er so vor sich hinbrabbelt …
Dem Thema widme ich vielleicht mal einen eigenen Blogbeitrag.

Hier jetzt erstmal die Titelbilder. Die Abbildungen stammen von Lothar Bauer, die Titelei (sprich: das Titellayout), wie immer bei meinen Büchern, von mir. Wenn man auf die Titelbilder klickt, landet man auf der Infoseite zum Buch meines Verlages.