Düsternis, unstimmig

Alison Croggon
LAND DES TODES
(Black Spring, 2012)
Bastei Lübbe, Köln, Januar 2013, Übers. a. d. australischen Englisch: Michael Krug, Paperback, 288 Seiten, ISBN 978 3 404 20708 4

VORBEMERKUNG
Die Croggon ist Australierin und lebt auch dort. Bekannt wurde sie angeblich – ich kenne sonst kein Werk von ihr – durch die »Pellinor-Saga«. Nun gut.
Der Rückseitentext des Buches schien mir hinreichend informativ, um das Buch zwecks Lektüre in die engere Wahl zu nehmen. Und dann zu lesen. Den reißerischen Titelspruch auf der Rückseite ignorierte ich: »Magisch, düster, mitreißend bis zur letzten Seite«. In Versalien. Als ob irgendjemand, der rumbrüllte*, schon mal recht gehabt hätte.
Die Titelabbildung – sie stammt von »© Kim Hoang, Guter Punkt unter Verwendung von Motiven von Thinkstock«, was ich durchaus uninteressant genug finde, um es nicht weiter zu erwähnen (zum Beispiel in den Daten zum Buch) – erschien mir anfangs uninteressant und nach der Lektüre eher deplatziert, insofern, als dieses Bild den Eindruck erweckt, der Roman würde im 19., vielleicht 18. Jahrhundert oder so spielen.

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