Tatklare Glassachen

Christa Faust
HARDCORE ANGEL
Originaltitel: MONEY SHOT, 2008, Rotbuch Verlag, Berlin, 2008, deutsche Erstveröffentlichung, Umschlag: Glen Orbik, Taschenbuch, 250 Seiten, Hard Case Crime HCC-004, ISBN 978 3 86789 048 9

Vorbemerkung

Das Buch habe ich mir aufgrund einer Rezension (und der darin enthaltenen) Empfehlung von Frank Böhmert zugelegt; seine Rezension findet man hier.

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Stadtbesuch

Tagebuch eines Ostseeurlaubs, 04.10.2011

Ein Tag in Wismar. Wir haben uns die drei Kirchen angeschaut: St. Nikolai, St. Georgen und St. Marien. (In St. Nikolai packte mich einen kurzen Augenblick wehmütige Erinnerung an meinen Wismar-Urlaub 2006.) Der Herrgott weiß meist, dass auch Tiere seine Geschöpfe sind; nur in St. Marien ist es – vermutlich ehemals der Alt-SED angehörigen Exparteisubsubunterfunktionären – wichtig, ein eigenmächtiges Verbot (es gibt nämlich keine Hinweisschilder) auszusprechen, ganz persönlich (ein Anwerbungsversuch der Stasi erfolgte allerdings nicht).
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Unterhaltung, für einen Film geeignet

Annette John
DEADLINE 24
Beltz & Gelberg, Weinheim/Basel, 2011, Originalausgabe, Einband: HildenDesign, plainpicture/Peter Hanslik, Hardcover, 375 Seiten, ISBN 978 3 407 81081 6

Vorbemerkung

Die Autorin war mir bislang unbekannt. Annette John, Jahrgang 1951, hat Germanistik und Romanistik studiert und lebt in Berlin. Bei Beltz & Gelberg erschien bislang ein Hexenroman, »Das Geheimnis des Rosenhauses«. Was sie sonst noch veröffentlicht hat, müsste ich recherchieren (was hier an meinem Urlaubsort mangels anständiger Internetverbindung – und mangels anständiger Lust dazu – nicht geht [vielleicht hole ich es nach]).

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Flachfiktionen

NEUES AUS ANDERWELT 35
Ausgabe 2/2011, August 2011, Der Freundeskreis Anderwelt (c/o Ruth M. Fuchs, Ludwig-Ganghofer-Str. 15, 85757 Karlsfeld, www.anderweltler.de), 60 Seiten ca. DIN A4, ISSN 1868 9582

Wer mir das Heft zugeschickt hat, weiß ich nicht (mehr). Das Heft, das sich der Science Fiction und Fantastik widmen will, kommt mit einem kräftigen, vierfarbigen Umschlag daher, vorn drauf ein passendes Bild von Marcel Barthel.

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Weißbiertherapie

Tagebuch eines Ostseeurlaubs, 02.10.2011

Am Morgen fühlte ich mich ein wenig gerädert (und erinnerte mich daran, dass ich gerne zu künstlichen Untertreibungen neige). S. pumpte mich ein wenig mit homöopathischen Arzneimitteln voll (von denen ich später sogar annahm, dass sie durchaus wirkten, obwohl ich als Ex-Pharmagroßhandelskaufmann da immer so meine Zweifel hatte). Ich zwang mich, etwas zu frühstücken, um den Magen zu beschäftigen; zwei Milchschnitten, immerhin.
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Horror, halblang und weichgespült

Myrina Black
ZWISCHEN MITTERNACHT UND TOD
Cora-Verlag, Hamburg, Mai 2011, Originalausgabe in der Reihe MYSTERY, Band 320, Taschenheft, 142 Seiten

Vorbemerkung

Myrina Black ist ein Pseudonym; da ich nicht weiß, ob es schon enttarnt ist, behalte ich die wahre Identität der Autorin für mich (wer hier allerdings ein wenig mitliest, kann von selbst drauf kommen). Die Autorin hat unter ihrem bürgerlichen Namen schon eine Story in meinem Verlag platziert, und aus irgendeinem Grund bleiben wir in ganz lockerem Kontakt, vor allem, wenn sie ein neues Werk auf den Markt gebracht hat (oder manchmal auch: bringen will).

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Romantische Schmuckstücke mit Mauerzweifeln

  • Das Schmuckstück: Die Deneuve und der Depardieu, ich glaube, die haben länger nicht zusammen gespielt. Depardieu wird als Firmenchef von seinen Mitarbeitern als Geisel genommen, und die Deneuve übernimmt die Geschäfte der Familie, um zu retten, was zu retten ist. Netter französischer Film mit einer anerkannt genialen Catherine Deneuve (die ich normalerweise nicht so mag, weil mir ihre Filme vom Stil und allem her nicht so gefallen, die hier aber wirklich gut ankommt). Amüsant.
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