Und noch eine Domain?

Ich besitze ja schon einige Domains. Einige davon sind gut bekannt – pmachinery.de zum Beispiel, meine Verlagsseite; ebenso dieser Blog auf beckinsale.de –, andere weniger. haitel.de wird für diverse Mailboxen genutzt, weist aber keine Inhalte auf. Und bei anderen Domains – so blogdog.land – bin ich schlicht noch nicht dazu gekommen, Inhalte zu generieren und zu präsentieren (obwohl es im Hirne wüste brodelt <g>).

Nun habe ich mir eine weitere Domain gegönnt: westried60.de.

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Legasthenischer Raser

Letztens der hier: Jüngelchen, möglicherweise mit Papas Auto, Regensburger Kennzeichen, knallt mit deutlich mehr als 30 km/h (ich schätze: 45 bis 50 km/h) den Grainbichl rauf und wird pampig, als ich ihn auf die 30er Zone auf dem Grainbichl hinweise:

Einmal mehr wünschte ich mir, eine Gotcha-Pistole zu haben …

(Dann hätte es mich auch nicht gestört, ihm nicht schlüssig erklären zu können, dass ich mir inzwischen wie ein Geschwindigkeitsmessgerät vorkomme …)

Immer schön der Intelligenz ausweichen

Der Waldweg von Murnau-Westried zum Staffelsee runter, direkt hinter Westried, sieht nicht erst seit Kurzem so aus (siehe hier, das war Mitte Oktober 2014), aber er sieht eben immer noch so aus:

Keine Sau interessiert sich für den Zustand dieses Weges – nun ja, offensichtlich hat sich noch niemand beim Auf- oder vor allem Abstieg (der wirklich gefährlich sein kann, wenn es geregnet hat) verletzt, anderenfalls wäre da sicherlich schon etwas passiert (oder … ach … kann es sein, dass der Herr Bürgermeister Beuting zu Murnau hier auch wieder nicht zuständig ist?). Nichts ändert sich …

Wirklich nichts? Doch, doch, natürlich ändert sich etwas. Die vor allem weiblichen und in der Mehrzahl blonden Miststücke mit ihren Gäulen haben begonnen, direkt links neben dem alten, halb zerstörten Weg eine neue Spur für ihre Flurkacker zu legen:

Über die Wirkung von Zahlen und Smileys

Nun hat Westried also endlich seine Geschwindigkeitsanzeigen, ein neues und ein – vermutlich – altes Modell. Nun gut. Die Positionen, an denen sie aufgestellt wurden, sind nicht schlecht gewählt; insbesondere die Anzeige in Richtung Bad Kohlgrub steht meines Erachtens sehr gut (wenn auch die Einstellung auf ein Tempolimit von 80 km/h – wie schon erwähnt – eher ungeschickt gewählt sein dürfte).
Die Frage ist nun, wie sich die Anzeigen auswirken.

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Erster Schritt, ein kleiner Sieg

Und manchmal gibt es auch Überraschungen in Westried. Gestern mailte Frau Daisenberger vom Murnauer Ordnungsamt, dass eine Messanlage installiert worden sei. Und heute Morgen sah ich mit eigenen Augen, dass eine zweite Anlage installiert und in Betrieb genommen wurde. Da ist der Bürger zweiter Klasse doch bass erstaunt.

Diese Anlage wurde zuerst installiert. Der Smiley-Typ mit blinkender Zahl und ebensolchem Smiley. Stromversorgung über einen Sonnenkollektor. Die Anlage steht in Fahrtrichtung Murnau, mitten in der Westrieder 60er Zone, allerdings an einem Punkt nahe der Bebauung, was sinnvoll ist, weil Autofahrer in höchstem Maße zur Vergesslichkeit neigen (siehe auch unten).

Diese Anlage wurde heute Morgen installiert. Der klassische Typ, eine reine Zahlenanzeige ohne Blinkeffekt. Stromversorgung unbekannt. Die Anlage steht in Fahrtrichtung Bad Kohlgrub, und die Position einige Meter vor Beginn der 60er Zone könnte unter anderem dazu führen, dass die Vollbremsungen bei Rechtabbiegern in die Waldstraße (Gewerbegebiet Westried, darauf weist das große Schild rechts hin) sowie Ausweichmanövern über die Sperrfläche zur gegenüberliegenden Linksabbiegerspur aufhören.
Allerdings mag zwar die Einstellung der Anlage auf das Tempolimit von (dort noch) 80 km/h sachlich richtig sein, ist aber taktisch eher dämlich; die Geschwindigkeitsanzeige springt bei 79 km/h von rot auf gelb und signalisiert dem Autofahrer, dass er nicht zu schnell fährt; zwanzig Meter weiter folgt dann die 60er Beschränkung – was die meisten Autofahrer wohl nicht mehr verstehen dürften.

Beide Anlagen sind erkennbar nicht auf Dauer installiert, aber das war ja schon absehbar.
Eine durchschlagende Wirkung haben sie am ersten Tag auch noch nicht gezeigt, aber das war auch nicht zu erwarten. (Dazu gibt es dann morgen einen Beitrag.)
Immerhin aber sind die Installationen ein erster Schritt in die richtige Richtung, ein erster kleiner Sieg – dem weitere folgen müssen, denn es gibt noch viel zu tun.

Eine Antwort vom Landrat – oder auch nicht

Zum Thema der Geschwindigkeitsübertretungen in der 60er Zone in Murnau-Westried gibt es hier schon einige Beiträge, z.B. hier, hier (d. i. der Brief an den nicht zuständigen Murnauer Bürgermeister), hier und hier.

Der Brief an den Garmisch-Partenkirchner Landrat Anton Speer, auf den hier Bezug genommen wird, kann man hier nachlesen.

Der Brief war zugegebenermaßen nicht sehr freundlich, aber ich habe als direkt betroffener Westrieder Anwohner nicht nur zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Briefes, auch nicht vorher, und nicht nachher Grund gehabt, das Thema in irgendeiner Form mit dem Begriff »freundlich« in Verbindung zu bringen.

Mein Brief an den Landrat stammte vom 17.10.2014, die Antwort vom 01.12.2014. Insofern kann ich mir weitere Reaktionen ebenfalls mit entsprechender Verzögerung erlauben.

Im Folgenden bilde ich den Text des Schreibens des Landratsamts Garmisch-Partenkirchen ab, geschrieben von der Sachbearbeiterin Frau Brückner, datierend vom 01.12.2014. Die Originalversion als PDF-Scan findet sich hier. Ich war so frei, für meinen Blog evtl. Tippfehler zu korrigieren.

Den Brief des Landratsamts werde ich in den nächsten Tagen – sofern mir nicht der Himmel auf den Kopf fällt – noch entsprechend kommentieren. Denn das, was da geschrieben wird, ist einer Kommentierung dringend würdig. Aber wirklich dringend.

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Bevor ich hier wegziehe …

… bekommt Murnau am Staffelsee neue Ortsschilder. Verschiedene. Ich bin da kreativ. Für den Augenblick erfreue ich den Unzuständigkeitsbürgermeister Beuting – in direkter Vererbungsnachfolge von Unzuständigkeitsbürgermeister Rapp – mit einer neuen E-Mail:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Beuting,

vermutlich sind Sie ja mal wieder nicht zuständig, aber ich wüsste gerne, welche Organisation für die Schneeräumung auf dem Fußweg nördlich der St 2062 in Murnau-Westried zuständig ist.

Ich wüsste dann auch gerne, ob es für meine Steuergelder, für die Steuergelder, die meine Nachbarn zahlen, sowie für die saftigen Hundesteuergelder meiner beiden Hunde machbar wäre, dass Sie den Vollpfosten, die für die zuständige Stelle vorgeben, ihre Schneeräumarbeiten auf dem Fußweg direkt nördlich der St 2062 durchzuführen, klarzumachen, dass es sinnvoll wäre, meinen Nachbarn und insbesondere den Bewohnern und den Mitarbeitern des Geländes der Firma Kern Microtechnik GmbH auf der nördlichen Seite der St 2062 „Schleusen“ in den Schnee zu fräsen, damit man die ansonsten immens aufgetürmten Schneewälle überwinden kann (nicht nur, aber auch mit zwei ca. 50 cm hohen Hunden), ohne sich bis zur Hüfte einzusauen und auch sonst das Risiko zu minimieren, von selbst bei geschlossener Schneedecke die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h verletzenden Autofahrern über den Haufen gefahren zu werden?

Darüber hinaus bitte ich um Bekanntgabe einer Rechnungsanschrift, der ich meine Rechnung für ca. 1/2 Stunde Arbeit übermitteln kann, die ich trotz fehlender Zuständigkeit zur Einrichtung einer solchen Schleuse (siehe beigefügte Fotos) aufgewandt habe.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Haitel

Und die zugehörigen Bilder: vorher|nachher: