Abenteuer Buch

»Inspiration Buch« würde es eigentlich besser treffen, denn dieses Buch war auch für mich eine echte »Inspiration«. Aber eben auch ein Abenteuer. Denn:
Mit der eigentlichen Entstehung des Werkes hatte ich anfangs wenig zu tun. Marianne Labisch hatte die Idee, und sie weiß, wie man bei mir offene Türen einrennt. Andreas Schwietzke ist einer meiner Lieblingsgrafiker. Und die Idee, Autoren Storys nach einer Auswahl seiner Bilder schreiben zu lassen, ist als Konzept so alt wie das Buch an sich. Auf jeden Fall ist sie nicht neu.


Details: hier.

Mein Abenteuer begann mit meiner eigentlichen Arbeit. Die Korrekturlesung des Materials war unproblematisch. Marianne lässt mir immer genügend Fehler übrig, dass ich mich nicht überflüssig fühle. Und das Layout an sich war eigentlich klar.
Eigentlich.
Das Buchformat – 210 x 210 mm, also quadratisch – stand für mich von vornherein fest. Andreas Schwietzkes Bilder, die vor allem querformatig auftreten, wären höchstens noch in einem echten Querformat gut aufgehoben gewesen. Ein Standardpaperback wäre ihnen nicht gerecht geworden. Zudem war bekannt, dass eine Story – die von Felix Woitkowski – aufgrund parallel verlaufender Lesehandlung quasi nach einem Zweispaltensatz schrie.
Aber dann …

Zuerst bildete ich mir ein, die Bilder jeweils rechts auf komplett schwarzen Seiten zu präsentieren. Andreas‘ Bilder sind nicht sehr hell und lichtdurchflutet, und eine schwarze Umgebung hätte ihnen gutgetan. Gleichzeitig wollte ich die links gegenüberliegende Seite mit weißem Text auf schwarzem Hintergrund präsentieren.
Der Schaltungsdienst Lange fand die Idee nicht lustig. Es gab durchaus gute Argumente gegen so ein Layout. Vor allem konnte der Schaltungsdienst keine gleichmäßig schwarzen Flächen sicherstellen. Es war von »wolkigen« Flächen die Rede, mangelhaften Deckungen, Probleme auch mit der weißen Schrift, die allenfalls grau erschienen wäre. Und dann hätte sich der hohe Tonerausstoß in Schwarz auch auf die reinen Textseiten ausgewirkt.
Das Thema wurde diskutiert. Wie wäre es, die schwarz-weißen Textseiten als Farbseiten mit einer leicht gelblichen Schrift zu drucken? Oder ein anderes Papier? Oder eine andere Bindung? Oder was auch immer?
Im allerletzten Moment konnte die Flucht des Produktionsleiters verhindert werden.

Das Layout wurde dann umgebaut. Im Zusammenhang mit Andreas‘ Bildern gibt es immer noch schwarze Farbe, wenn auch nur noch in Form eines Balkens, in dem sich der Bildtitel findet. Und die Textseiten sind Textseiten geworden, wie man sie kennt.
Der erste Andruck dann war eine Enttäuschung. Nicht für mich, aber offensichtlich für die Schaltungsdienst-Mitarbeiter. Denn die lieferten zum Andruck gleich eine Variante mit, bei der die Bilder 10 % aufgehellt wurden.
Das Ergebnis gefiel mir. Also wurde die Layoutdatei nachbearbeitet, die Bilder aufgehellt, ein neuer Buchblock übermittelt – und ein neuer Andruck angefordert.
Der sah dann auch gut aus, und endlich konnte die Freigabe erteilt werden.

Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass hier ein schönes Buch entstehen würde. Mariannes Arbeit ist beeindruckend. Die Autoren, die sie animieren konnte, sind keine Unbekannten, und ihre Ergebnisse passen auch qualitativ bestens zu den hochwertigen Bildern Andreas Schwietzkes. Dass mich der Schaltungsdienst so oder so nicht im Stich lassen würde, war mir ebenso klar – ich bin nicht deshalb einer der wenigen Kleinverleger, die noch in Deutschland drucken lassen, weil ich Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung habe. Und nachdem ich meine eigenen Belegexemplare in Händen halten und durchblättern durfte, ging es mir so wie Marianne, Andreas und anderen, die das Buch schon erhalten haben. Ich denke, »INSPIRATION« ist eines der besten Bücher, die meine p.machinery bislang auf den Markt gebracht hat.

Das Leben ist kein Ponyhof

Binsenweisheit. Das ist vielleicht auch gut so. Ich habe durchaus ein Gefühl für Tiere, aber das beschränkt sich bislang ziemlich vollständig auf Hunde. Mit Ponys habe ich keine Erfahrungen. Und wäre mein Leben ein Ponyhof, könnte das übler enden, als das Leben so oder so enden wird.
Gelaber.
Zugegeben.

Mein Nicht-Ponyhof beschert mir seit geraumer Zeit Verspätungen bei der Produktion meines Lieblings-Pro-Bono-Magazins, den ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD e.V. Auch die Ausgabe 262, die in diesen Tagen an die Druckerei übermittelt wurden, ist davon nicht ausgenommen. Und das wird bei der 263 und 264 sehr wahrscheinlich nicht anders sein. Denn ich befinde mich in einer Umbruchsituation meines Lebens. Man könnte auch sagen, dass meine Ponys gerade gegen reinrassige Araber ausgetauscht werden. Obwohl mir Lipizzaner lieber wären.
Egal.
Gelaber.
Eben.

Die ANDROMEDA NACHRICHTEN 262 sind jedenfalls in der Druckerei, und wenn deren Urlaubszeit nicht zur völligen personellen Ausblutung führt, dann dürften die gedruckten Produkte Ende Juli oder Anfang August dann doch bei den Mitgliedern aufschlagen.

ANDROMEDA NACHRICHTEN 262
SFCD e.V., Murnau, Juli 2018, 100 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
Conventions
Clemens Nissen: Die Zukunft und wir
Jürgen Lautner: ConFetti
Jürgen Lautner: Von Hasen und Igeln (5. Aethercircus)
Jürgen Lautner: Once upon a Time in Dortmund
Ralf Boldt: Der Deutsche Science-Fiction-Preis 2018
Udo Klotz: Der Kurd-Laßwitz-Preis 2018
Karl E. Aulbach: Fantasy
Michael Haitel: Science-Fiction
Michael Schmidt: Zwielicht
Jörg Krömer: Cinema
Gerd Frey: eGames
Ralf Boldt & Robert Hector: Perry Rhodan
Robert Hector: Science
Armin Möhle: Fanzine Kurier
Michael Baumgartner: Reissswolf
Michael Haitel: Story:Files

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download:
http://www.sfcd.eu/download/pubs/an201-300/an262open.zip

P.S.: Und ich freue mich schon auf die Einlassung von Hermann R. aus H., dass die Einladung zur MV 2018 in sfcd:intern 39, das gleichzeitig mit den ANDROMEDA NACHRICHTEN 262 erscheinen und ausgeliefert werden wird, zu spät kommt. Das Spielchen hatten wir schon mal zu Zeiten, als Horst »Hope« Schwagenscheidt noch lebte, was weiland zu einer außerordentlichen MV in Offenbach am Main führte. Die wurde dann auch ordnungsgemäß in Anwesenheit des gesamten SFCD-Vorstandes plus einem Mitglied durchgeführt. Ich habe schon mit dem Wirt des Murnauer Griesbräu konferiert, und sehe kein Problem, die dann denkbare außerordentliche MV 2018 in Murnau am Staffelsee durchzuführen. Oder irgendwo in Norddeutschland, je nachdem, wie schnell meine Ponys ausgetauscht werden.

Im Sinne des Verlages

Mein Verlag p.machinery bezeichnet sich – auch laut Gewerbeanmeldung – als Verlag für Primär- und Sekundärliteratur. Insofern war es mir ein unbedingtes Anliegen, der Idee von Bartel Figatowski Folge zu leisten, eine Aufsatzsammlung zu Robert A. Heinlein herauszubringen. Das Ganze entpuppte sich als Projekt, das seine Zeit brauchte. Der Call for papers erfolgte 2012, wurde einmal verlängert; ebenso der Termin für die Abgabe der Beiträge 2013, wobei sich dieser Vorgang bis 2015 hinzog – gut Ding will Weile haben, wie man weiß. Am Ende gab es dann noch umfangreiche Nacharbeiten: So wurden X Texte mit jeder Menge Fußnoten geliefert, deren Inhalte sich auf Fußnoten im jeweiligen Beitrag bezogen, was für ein Gesamtwerk mit einer durchgehenden Fußnotennummerierung eher unpraktisch ist. Bartel F. hat hier hilfreich zur Seite gestanden und das ganze Werk bezüglich der Fußnoten homogenisiert – was eben auch noch ein Weilchen dauerte.

Ein sekundärliterarisches Werk dieser Art ist eigentlich niemals wirklich fertig. Nicht nur, dass all die betrachteten Facetten der Thematik nicht die Einzigen sind, die man in essayistischen Augenschein nehmen könnte und sollte – soll heißen: Es gäbe noch so viel mehr zu schreiben! –, auch die Entwicklung auf dem Markt bleibt ja nicht stehen, und so sind die Aufsätze unter dem Gesichtspunkt der Jahre 2012 bis 2015 zu betrachten; spätere Entwicklungen müssen zwangsläufig unberücksichtigt bleiben.

Dennoch ist dieses Buch ein wichtiges Element in der Betrachtung des Werks Robert A. Heinleins. Mir als Verleger hat die Beschäftigung mit den Beiträgen sehr viel neues Wissen vermittelt, der ich von Heinlein eigentlich nur die »Starship Troopers« wirklich kannte oder zu kennen glaubte.

Nun ist das Buch da – Details: hier – und ich hoffe, es wird sich gut verkaufen, nicht nur, aber auch auf dem Markt der Privatleser. Man wird sehen.

Warum Dinge anders gehen

Warum Dinge anders gehen, als man erwartet, ist sicherlich eine Frage, mit der sich auch schon Wissenschaftler auseinandergesetzt haben. »Murphy’s Law« ist sicherlich eine Erklärungsmöglichkeiten, wenn sie auch nicht wirklich auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen beruhen dürfte.
Ursprünglich wollten wir die »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« meines Verlages p.machinery zu Herbert W. Frankes 90stem Geburtstag – das war im Mai 2017! – komplett auf dem Markt haben, aber das erwies sich letztlich als illusorisch. Natürlich als illusorisch. Immerhin werden die einzelnen Bücher nicht einfach durch eine Texterkennung gejagt und 1:1 zur letzten Veröffentlichung wieder auf den Markt geworfen. Es steckt eine Menge Arbeit – seitens der Herausgeber Ulrich Blode und Hans Esselborn sowieso, aber auch von weiteren Autoren – in den einzelnen Bänden, und das kostet halt Zeit.
Nach unserem Dafürhalten sind wir mit Erscheinen des aktuellen Bandes 10 der Werkausgabe, »Ypsilon minus« betitelt, und damit bei rund einem Drittel der gesamten Werkausgabe terminlich auf einem guten Weg. Und wir sind alle ganz augenscheinlich guten Mutes, das Werk der Werkausgabe auch zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.

Für den Augenblick feiere ich den zehnten Band der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« und freue mich vor allem auch ein weiteres Mal über ein ansprechendes, faszinierendes Titelbild von Thomas Franke.

Details zum Buch gibt es hier.

Premiere

Als Michael Iwoleit mich vor diversen Wochen fragte, ob ich das SF-Magazin NOVA verlegen wolle, habe ich eigentlich sofort zugesagt. Eine solche Gelegenheit konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen. NOVA gehört zu den Publikationen, die die SF-Kurzgeschichte hochhalten – und das versuche ich mit meinem Verlag p.machinery auch. Und NOVA ist bekannt für Qualität der veröffentlichten Werke, werden sie doch von kundiger Hand und mit ebenso kundigem Auge ausgesucht.
Iwoleit und sein NOVA hatten sich von Amrûn, meinem Vorgänger als Verlag, getrennt. Es war eine Phase des Umbruchs. Olaf G. Hilscher hörte als Mitherausgeber auf – aus privaten Gründen. Und die Mannschaft musste erneuert werden.
Letzteres ist gelungen. Michael Iwoleit kümmert sich um die Kurzgeschichten und die Gesamtredaktion. Thomas Sieber hat sich der sekundärliterarischen Werke angenommen; er bezeichnet es als »Non-Fiction«, ich habe die Sparte »NOVA Sekundär« benannt. Christian Steinbacher ist schließlich als Grafikredakteur zum Team gestoßen; sein Einsatz beginnt mit der Ausgabe 27.

Nachdem NOVA 25 einige Startschwierigkeiten hatte und teilweise sehr lange brauchte, um bei den Abonnenten und Bestellern einzutreffen, hatten wir mit NOVA 26 einen Schnellschuss geplant, der dennoch Qualität liefern sollte. Mangels Grafikredakteur ist die Ausgabe 26 ein Textwerk. Als Ausgleich ist der sekundärliterarische Teil ein wenig umfangreicher als sonst ausgefallen.
In diesen Tagen nun erscheint die erste Ausgabe:

Weitere Infos (und Bestellmöglichkeit): hier.

Beinahe ins Auge

Gerd Frey kenne ich recht lange. Nicht sehr gut, aber sehr lange. Gerne erinnere ich mich an seinen Besuch mit Ralf Lorenz in Bayern, kurz, nachdem die innerdeutsche Grenze gefallen war, es aber noch die DDR gab. Nach einer Sightseeingtour beim Schloss Linderhof fuhren wir über die landschaftlich reizvolle Strecke nach Reutte weiter – und beim Überfahren der grünen Grenze nach Österreich fiel den beiden Noch-DDR-Bürgern ein, dass sie gar kein Visum für Österreich hatten … Und Gerd Frey ist seit Jahren Redakteur der Sparte »eGames« in den ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD e.V., die auch auf mein Konto gehen.
Aber das ist hier nicht das Thema.

Das Buch, das in diesen Tagen unter dem Titel »DER ÜBERGANG. Transition & Evolution 2.0« erschienen ist, ist nicht neu. Es gab wohl schon eine Printversion in Liebhaberauflage (zehn Stück oder so), und es gibt ein E-Book, das bei Droemer Knaur erschienen ist (und im April 2019 durch das aktuellere E-Book meines Verlages ersetzt werden wird).
Das Manuskript lag jahrelang auf meiner Festplatte. Im Nachhinein kann ich die Hemmung, das Buch in Angriff zu nehmen, nur am steifen, ungelenk wirkenden und irgendwie wenig attraktiven, ursprünglichen Titel »Transition: Evolution 2.0« festmachen, der so gar nichts auszusagen schien.
Dieses Jahr gab es dann eine günstige Gelegenheit. Ich konnte das Manuskript zwischendurch in die Mangel nehmen – und war überrascht. Die Geschichte muss den Vergleich (siehe Buchrückseitentext) mit »Solaris« und »2001« wahrlich nicht scheuen. Es ist ein richtig feines Stück deutscher Science-Fiction, eine Geschichte, die ich so lange nicht gelesen habe.
Und jetzt, wo das Buch herauskommen wird, ist mir klar, dass das beinahe ins Auge gegangen wäre. Es hätte gereicht, wenn Gerd Frey sich für einen anderen Verlag entschieden hätte …
Aber so ist nun alles gut.

Details zum Buch: hier.

Nicht zu vergessen

ANDROMEDA NACHRICHTEN 261
SFCD e.V., Murnau, April 2018, 92 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
KLP 2018 Nominierungen
Michael Schmidt interviewt Michael Haitel
Conventions
Fantasy
Science Fiction
Zwielicht
Cinema
e:Games
Perry Rhodan
Science
Fanzine:Kurier
Reissswolf
Story:Files

Das Titelbild stammt von Lothar Bauer.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download: https://www.sfcd.eu/download/pubs/an201-300/an261open.zip

Da gibt es doch noch mehr Wert :)

Vor knapp einem Jahr ist »Der Kristallplanet« erschienen, das zweibändige Werk mit »autobiografischen Texten und Science-Fiction-Werken« des Altmeisters Herbert W. Franke, darunter auch bislang nicht veröffentlichtes Material. Das Buch ist bekannt (siehe hier), wenn auch die meisten Franke-Fans offensichtlich noch nicht ganz verstanden haben, was das Buch darstellt. Als Band 29 der Werkausgabe gehört es eigentlich schon zu den Werken, die unsere Herausgeber Ulrich Blode und Hans Esselborn am Ende der literarischen Veröffentlichungen eingeplant hatten. Nun, Herbert W. Frankes 90ster Geburtstag vor einem Jahr war eine günstige Gelegenheit, also – why not?

Ende 2017 erschien nun im Schillinger Verlag zu Freiburg im Breisgau eine CD. Sie trägt den Titel »Astropoeticon« – was viele Franke-Fans aufhorchen lassen wird. Denn das war auch der Titel des Ende der 70er Jahre erschienenen Buches mit Gedichten von Herbert W. Franke und dazu geschaffenen Bildern von Andreas Nottebohm. Das Buch ist heute nur noch unter Schwierigkeiten antiquarisch zu bekommen.
Auf der CD hat Herbert W. Franke seine Gedichte selbst eingesprochen und Jörg Ernst Weigand hat sie mit Musik unterlegt und gleich noch ein eigenständiges Werk ohne Sprechstimme hinzugefügt.

Der Trick: Im »Kristallplanet«, dem Buch, finden sich die frankeschen Gedichte zusammen mit den nottebohmschen Bilder aus dem 70er-Jahre-Buch neu veröffentlicht; und auf der CD kann man den Autor seine Gedichte lesen hören, unterlegt von einer überraschend atmosphärisch-stimmigen Musik eines Autodidakten auf diesem Gebiet, den wir alle von ganz anderen Aktivitäten in Sachen Science-Fiction bestens kennen: Jörg Ernst Weigand.
Ich war der Ansicht, dass beide Werke gut zueinander passen würden. Jörg Weigand war der gleichen Ansicht, und auch der Schillinger Verlag hat mitgemacht. Und daher:

Beide Werke – also den zweibändigen »Kristallplanet« plus die CD – gibt es ab sofort im »Bundle« zu kaufen: Bei Amazon mit den im Marketplace leider üblichen 3 Euro Aufschlag, direkt beim Verlag oder auch beim findigen Buchhändler, der mehr kennt, als die Datenbank seines Großhändlers. Die Bundles erscheinen mit eigenen ISBN. Diese ISBN und weitere Details zu diesem Bundle finden sich beim Buch: hier.

Erfolgswiederholungsversuch

»Verlassene Orte« war das Thema der siebten Ausgabe der Literaturzeitschrift HALLER – damals im Dezember 2012 noch mit meinem Layout, aber mit Corinna Griesbach als Verlegerin. Zu diesem Band wurden seinerzeit so viele qualitativ hochwerte Storys eingereicht, dass wir zusätzlich ein Taschenbuch veröffentlichten, das unter dem Titel »Verlassene Orte. Ein HALLER-Taschenbuch« bei p.machinery erschien. Es war eines der letzten Bücher, die ich mit Books on Demand in Norderstedt machte, und es entpuppte sich am Ende durchaus als Erfolg. Auch wenn 227 Exemplare nicht viel erscheinen – für ein solches Buch, das quasi nebenbei entstanden ist, ist das durchaus zufriedenstellend.

Sebastian Schwarz lieferte seinerzeit Titelbild und Innenillustrationen – Fotos seiner bevorzugten Motive, der »Verlassenen Orte«. Und er hat damit ja nicht aufgehört – und letztlich kam Corinna Griesbach, die frühere Verlegerin und heutige Herausgeberin des HALLER, die Herausgeberin des ersten Buches, auf die Idee, der Idee eines solchen Buches eine Neuauflage zu gewähren – wobei nicht das alte Buch neu aufgelegt wird, sondern ein neues Buch entstehen soll.

Die Ausschreibung hierzu findet sich hier. Und das Buch selbst wird nicht als Taschenbuch erscheinen, sondern als querformatiges Hardcover in großem Format mit ganzseitigen Farbfotos des Bildkünstlers Sebastian Schwarz. Und natürlich den Texten.

Wenn das neue Buch, das den Titel »Verlassene Orte. Das zweite HALLER-Taschenbuch« tragen wird, ein ähnlicher Erfolg wie das erste Buch zu diesem Thema werden wird, dann wird das rundherum eine schöne Sache.