Erschütternd: Fast verpennt

Ja, es ist erschütternd. Nach einem Jahr – offensichtlich – komme ich dazu, alte Angelegenheiten aufzuarbeiten, liegengebliebene Unterlagen anzuschauen und die Dinge, die dahinter stehen, zu erledigen. Nach einem Jahr …

Eines der Opfer der für dieses Fiasko verantwortlichen Lebenslage ist Gerd Scherms »Schamanenkind«, eine Neuausgabe eines auf jugendliche Interessenten am Thema des Schamanismus gemünzten Werkes, das schon in den 2000ern erschienen war und nun eben wieder neu aufgelegt wurde. Vor einem Jahr.
Und während ich noch nach dem Hochofen suche, dessen Aschemenge ausreichen würde, angemessen auf mein Haupt gegeben zu werden, möchte ich dann doch das Buch zeigen:

Weitere Details zum Buch finden sich hier.

Münster kenn ich auch, nur nicht so

Man kann den Dateidaten (gemeint ist hier Datum und Uhrzeit) ja nicht wirklich trauen; da gibt es zu viele Dateioperationen, die diese Angaben verändern. Aber wenn die Daten, die ich eruieren kann, stimmen, dann liegen mir Werner Zilligs Geschichten in diesem Buch seit Juni 2015 vor.
Unglaublich …
Nein, das stimmt nicht, das muss länger her sein …

Wie auch immer … Die Storysammlung unter dem leicht irreführend erscheinenden Titel »Mein Sonntag in Münster« liegt auch schon eine ganze Weile. Es gab einige Korrekturläufe und nicht zuletzt die Notwendigkeit, dem Autor klarzumachen, dass neue Rechtschreibung neue Rechtschreibung ist und »Phantasie« sich heute mit F schreibt (jedenfalls dann, wenn man den feigen Ausweichoptionen der Dudenkomiteeweicheier nicht folgen möchte – was ich in meinem Verlag nicht zu tun gedenke). Und so Dinger.
Aber am Ende ist es dann doch gelungen, das Buch fertigzustellen – und das ist ein kleines Wunder, geschah es doch inmitten einer privaten Problemsituation, in der viele meiner sonst üblichen Aktivitäten quasi hinten runtergefallen sind, hinten runterfallen mussten.

Details zum Buch finden sich hier.

Historie, sich entwickelnd

Ja, das hat schon ein wenig Historie intus. Ich kenne Corinna Griesbach seit 2010, glaube ich. Im Januar 2011 jedenfalls layoutete ich ihren ersten HALLER, die Nummer 4 zum Thema Gier. Der HALLER war und ist eine Literaturzeitschrift aus Monschau, die bis zur Ausgabe 10 eigenständig war; ab der Ausgabe 11 begab sich der HALLER auf Wunsch seiner nach wie vor aktiven Herausgeberin unter die Fittiche des p.machinery-Verlages (und in Kürze wird dort – wenn auch mit einiger Verspätung – die Ausgabe 14 erscheinen).
Ich hatte auch die Freude, Corinna – und ihren Mann, den man keinesfalls unterschlagen sollte! – persönlich kennenzulernen. Wir trafen uns in Murnau, immer im Griesbräu – einem Etablissement mit literarisch-historischem Hintergrund –, und es war immer eine lebhafte, beredte und sehr angenehme Veranstaltung.
Als Herausgeberin kenne ich Corinna, als Autorin von Kurzgeschichten auch – und ich war einigermaßen, aber durchaus positiv überrascht, als sie mir ihren ersten Science-Fiction-Roman präsentierte. Meine erste Reaktion bei der Lektüre war vielleicht ein wenig ambivalent, aber das Werk hat es in sich. Es ist eine SF-Geschichte, die man in den 80ern des letzten Jahrhunderts in das Genre »Social Fiction« – gibt’s das heute überhaupt noch? – eingestuft hätte, selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass hier auch eine Zeitreisegeschichte zugrunde liegt.

Mehr Details zum Buch: hier.

Außerirdischer Tanzschuppen

Ellen Norten habe ich kennengelernt, als es um die Veröffentlichung der katzmarzschen Storysammlungen (»Schattenspiel«, AndroSF 23; »Alptraumhaft«, AndroSF 24) ging. Seitdem haben wir immer wieder miteinander zu tun – weil sie Storys schreibt, weil sie als Herausgeberin aktiv ist, weil ihr holder Gatte – Zaubi M. Saubert – auch nicht faul ist. Und wir haben uns mehrfach getroffen, immer, wenn die zwei mit ihrem Wohnmobil wieder auf irgendeiner Tour bei uns vorbeigekommen sind.

Mit dem neuen Buch »Das Alien tanzt Kasatschok« (AndroSF 61) hat sie eine simple, aber ansprechende Idee umgesetzt, nämlich humoristisch angelegte Storys im Zusammenhang mit Aliens, Monstern und anderen ungewöhnlichen Viechern in einer Anthologie zusammenzustellen.

Ich bin als Verleger natürlich tootaaaaal parteiisch. Aber ich bin nicht nur Verleger, sondern auch Leser, und als Verleger, der auch Lektor, Korrektor, Layouter usw. ist, habe ich die Storys ganz sicher mehr als einmal gelesen. Und in der Sammlung sind einige Geschichten drin, die meines unmaßgeblichen Erachtens nach Chancen haben, beim DSFP 2018 berücksichtigt, vielleicht sogar nominiert zu werden. (Als DSFP-Komiteemitglied habe ich mir selbstverständlich erlaubt, die Komiteekollegen mit E-Books zu infiltrieren. Bei einer DSFP-Nominierungsbewertung von weniger als 14 Punkten werden diese E-Books das Computerequipment der Komiteemitglieder vollständig und gründlich vernichten. Aber ich schweife ab …)

Mehr Details zum Buch gibt’s dann hier.

Das Jubiläum naht

Noch 2017 wird die Perry-Rhodan-Fanzentrale e.V. (PRFZ) wohl noch den zwanzigsten Band der FanEdition veröffentlichen. Die FanEdition hat den Charakter einer simplen Heftchenreihe längst hinter sich gelassen, und präsentiert inzwischen durchaus umfängliche Werke, nicht zum ersten Mal, aber aktuell auch: siehe unten.

Judith Fandrich
PLANET DER ALTEN GÄRTEN
Perry Rhodan FanEdition 19
Perry Rhodan FanZentrale e.V., Mai 2017, Paperback, 166 Seiten DIN A5

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Auch das noch machte der Mai

Nein, natürlich hat es nicht der Mai gemacht. Das Material wurde mir zur Verfügung gestellt, und wie seit einigen Jahren – und im Falle des Conbuchs zuerst 2015 – habe ich auch das Layout und die Druckvorlagen des Conbuchs zu den 2. PR-Tagen der Perry-Rhodan-Fanzentrale (PRFZ) gemacht – fast schon zwischendurch im arbeitsreichen Mai 2017. Eine einfache Fingerübung war es nicht, aber ein kleines Werk, das Spaß beim Layouten gemacht hat und wohl recht hübsch geworden ist.

André Boyens & Herbert Keßel (Hrsg.)
DAS CONBUCH
zu den 2. Perry-Rhodan-Tagen Osnabrück am 27./28.05.2015
Der Con von Perry-Rhodan- und SF-Fans für Perry-Rhodan- und SF-Fans
Perry-Rhodan-FanZentrale (PRFZ), Mai 2017, 68 Seiten DIN A5, Paperback

Sofern das Conbuch nach den 2. Perry-Rhodan-Tagen Osnabrück am 27./28.05.2016 noch lieferbar sein sollte, kann man es ab 01.06.2015 über den Space Shop der PRFZ (http://www.prfz.de/space-shop.html) bestellen.

Das Titelbild stammt von Stefan Lechner. Zum Inhalt:

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Stressige Wochen, die sich lohnten

Die Wochen vor Herbert W. Frankes 90stem Geburtstag Mitte Mai waren mit reichlich Arbeit gesegnet. Und nicht nur die drei Bände »Der Elfenbeinturm«, »Zone Null« und »Der Kristallplanet« – der alleine annähernd den Umfang dreier bisheriger Werkausgabenbände darstellt – sorgten dafür, sondern auch der sechste Band von Die|QR|Edition. Denn Michael Weisser hatte sich ausgedacht, hier eine spezielle Version des in den 80ern gemeinsam mit Franke verfassten »Dea Alba« zu präsentieren. Und das gelang:

Das Buch weist einige kleine Besonderheiten auf. – So entspricht die Titelgeschichte »Dea Alba« nicht 100prozentig dem Original aus den 80ern; auch die beizeiten in der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke (geplant als Band 21) erscheinende Version wird Abweichungen aufweisen. Die ursprünglichen Grafiken fehlen – und wurden durch QR-Codes von Michael Weisser ersetzt – und auch der Text wurde überarbeitet. Man könnte von einem Remix oder vielleicht besser einer Coverversion sprechen: Das Original bleibt erkennbar, die Anpassungen sind zeitgemäß. – Auch die Geschichte »Die Weltformel« von Herbert W. Franke besitzt gegenüber der parallelen Veröffentlichung als »Die Weltformel – Eine Dokumentation« in »Der Kristallplanet« (Band 29 der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, p.machinery) Abweichungen, wenn auch nur marginaler Natur.

Weitere Details zum Buch findet ihr hier.

Geburtstagsgeschenk

Am 14. Mai 2017 hat Herbert W. Franke seinen 90sten Geburtstag gefeiert – bei bester Gesundheit und unter dem sich erst in den Tagen nach der Feier so richtig setzenden Eindruck zahlreicher Besucher und ebenso zahlreicher Geschenke. Ich hatte nicht nur die Ehre, dort sein zu dürfen, Herrn Franke und seine Susanne Päch näher kennenzulernen, sondern endlich auch einmal meine Herausgeber der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke zu treffen und kennenzulernen (bislang hatten wir alle nur per E-Mail das Vergnügen). (Zu diesem Geburtstagssonntag schreibe ich später noch einen eigenen Beitrag.)

Für das Geburtstagskind hatten wir gleich drei knackige Überraschungen im Gepäck (und es ist nicht nur Ulrich Blode und Hans Esselborn, sondern auch Susanne Päch zu verdanken, dass nicht nur »Zone Null«, sondern vor allem auch »Der Kristallplanet« ein ganz besonderes Buch geworden ist). Aber schaut selbst (und nutzt die Links unter den Bildern, um euch mehr Infos zum Inhalt zu holen).

Details zum Buch: hier.

Details zum Buch: hier.

Details zum Buch: hier.

Wie gesagt: Schaut euch die Details zu den Büchern – vor allem zum »Kristallplanet« – an, denn da gibt es einiges zu sehen und zu lesen.

Ein Schritt in die Internationalität

2004 begründete Ayako Graefes Ikebana-Buch die Existenz meines Verlages; 2010 gab es eine neue Version in Zusammenarbeit mit Books on Demand, die heute noch läuft … und läuft … und läuft … 2017 hat Ayako Graefe ein neues, diesmal englisches Ikebana-Buch vorgelegt, das vor einigen Wochen das Licht des Buchmarktes – zuerst in Japan! – erblickt hat und nun erste Anzeichen liefert, kein kleinerer Verkaufsschlager als das »alte« Ikebana-Buch (das immerhin aus dem Jahre 1985 stammte!) werden zu wollen.

Eine Besonderheit an diesem Buch ist die Tatsache, dass es in englischer Sprache verfasst ist. Eine zweite Besonderheit ist, dass es das erste p.machinery-Buch ist, das es bei CreateSpace nicht nur in Farbe, sondern auch im US-amerikanischen Buchgroßhandel gibt (woraus der erheblich höhere US-Preis auf amazon.com resultiert). Und eine dritte Besonderheit ist, dass das Paperback mit einer amerikanischen und einer deutschen ISBN zu bekommen ist; die amerikanische ISBN war notwendig, um dort in den Buchgroßhandel zu kommen.

Ayako Graefe
CONTEMPORARY IKEBANA AND ITS TRADITIONAL BACKGROUND
The Aesthetic and Philosophical Essence of the Japanese Art of Flower Arrangement
Ikebana 2
p.machinery, Murnau am Staffelsee (Germany), March 2017, 208 pp. (156 colored)
Paperback ISBN 978 3 95765 086 3 – EUR 25,90 (DE)
Hardcover ISBN 978 3 95765 087 0 – EUR 35,90 (DE)
CreateSpace/Amazon USA ISBN 978 1 544 74186 4 – USD 39,90 (US)
CreateSpace/Amazon UK ISBN 978 1 544 74186 4 – GBP 18,90 (UK)

Ikebana is the Japanese art of floral arrangement. Many famous masters have developed and refined this art over the centuries and it is full of symbolic content and is strongly intertwined with the cultural and philosophical traditions of Japan. It is much more than a mere decorative art. This rich background makes Ikebana so different from Western floral art, and it is the main topic of this book.