Das Beste am Norden

Eine weitere und vielleicht bekanntere Trailer-Reihe des NDR ist »Das Beste am Norden«, durchgehend höchst amüsante Kurzfilmchen, die den Norden, seine Menschen, ihre Marotten, Gewohnheiten, Ansichten, Freuden und Humorigkeiten präsentieren. Zwei meiner Topfavoriten sind:

Das Beste am Norden … ist oben!

Das Beste am Norden … ist unsere Bodenständigkeit.

Aber auch die zahlreichen anderen Filmchen sind sehenswert – immer. Man findet sie bei Youtube am einfachsten, wenn man nach »Das Beste am Norden« sucht. Es lohnt sich – nicht nur, aber vor allem auch, weil die Ideen um ein Vielfaches witziger sind, als die der »Kopien« des Bayerischen Rundfunks (nach dem Motto »I bin der … und da bin i dahoam«).

Mein Norden

Ich bin 1982 nach Bayern gezogen – und seit einer ganzen Reihe von Jahren ist mir klar, dass diese Entscheidung zwar nicht falsch, aber wohl längst überarbeitungswürdig gewesen wäre. Dennoch werde ich wohl noch einige Jahre in Bayern leben (müssen), denn mit 56 Jahren noch einmal einen neuen Job – vor allem einen solchen, wie ich ihn gerade habe – zu finden, das ist nicht einfach. Bis möglicherweise aussichtslos.
In Bayern zu leben hindert mich nicht daran, auf den Norden »zu stehen«, und so ist der NDR einer meiner bevorzugten TV-Sender – vor allem das Hamburger Programm –, und manchmal gönne ich mir statt B5 aktuell sogar NDR-Info.

Im TV-Programm des NDR gibt es eine Sendereihe »Mein Norden – Heimat erleben«, aber es gibt auch eine Trailerserie namens »meinNORDEN«, die in den Pausen zwischen verschiedenen Sendungen gezeigt werden. Das sind Stimmungsbilder aus dem Norden, manchmal unter Wasser, manchmal auf und über dem Wasser aufgenommen, manchmal am Wasser, aber immer erkennbar irgendwo in Norddeutschland aufgenommen, immer dicht am Wasser, immer mit viel Natur, mit viel Stimmung.
Und dazu schöne Musik, die zumindest bei mir maritime Gefühle weckt. Zum Beispiel heute morgen (zum Strandspiel von Kegelrobben):

Mr. Probz’ »Waves« im Robin-Schulz-Remix:
3:51

Es gibt auch noch eine längere Version bei Youtube:
7:21

Ein Märchen für Ökofreaks?

Als guter Workaholic mache ich viele Dinge, viele Projekte, manchmal auch viel Mist. Kein Mist war die Entdeckung von Stephanie Schnee, einer Autorin, die für das eFANTASIA des EDFC, dessen Storyredaktion ich betreue – so gut es eben geht –, eine Reihe Geschichten einsandte, die mir so gut gefielen, dass ich ihr zusätzlich zur rein elektronischen Veröffentlichung im eFANTASIA eine in einem – bzw. mehreren – gedruckten Büchern vorschlug. Und sie stimmte zu. »Der Schuppenmann«, eine Geschichte, die man leicht für ein Märchen für Ökofreaks halten könnte, das aber durchaus auch normale Märchenfreunde jugendliche(re)n Alters ansprechen kann, ist der erste Band einer Reihe von weiteren Schnee-Werken, die noch erscheinen werden. (Ich kann so viel verraten: Das nächste Buch wird ein Bilderbuch werden – Stephanie Schnee kann auch mit Farben umgehen.)

Details zum »Schuppenmann«: hier.

Wachsende Komplexität

Phil Rickman
DIE NACHT DER JÄGERIN
(The Prayer of the Night Shepherd, 2004)
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, April 2011, a. d. Engl.: Karolina Fell, Taschenbuch, 603 Seiten, ISBN 978 3 499 25335 5

VORBEMERKUNG
Manchmal denke ich, dass die Watkins-Romane von Mal zu Mal komplexer werden. Und gerne ziele ich ja immer darauf ab, wie sehr die Bücher an Filme erinnern. Aus der »Nacht der Jägerin« hätte man locker einen Dreiteiler drehen können …

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Sterne mit Verzögerung

Phase X gibt es nach wie vor, und die Verzögerungen im Erscheinungsrhythmus pendeln sich langsam auf den Status »regelmäßig« ein. Macht aber nichts. Die aktuelle Ausgabe 11, die in einigen Tagen aus der Druckerei kommen wird – so Guido Latz, Chef vons Verlach, und SdL, Druckerei, wollen – dreht sich rund ums Thema »Astronomie«.

Ulrich Blode, Michael Haitel, Guido Latz (Hrsg.)
PHASE X – Das Magazin für Phantastik # 11 – Astronomie
Atlantis Verlag, Stolberg, Juli 2015, Paperback, 108 Seiten, ISBN 978 3 86402 225 8
EUR 7,90 (DE)

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Scheinbar fast an mir vorbei

Scheinbar ist es fast an mir vorbeigegangen. Das Jubiläum der 250sten Ausgabe der ANDROMEDA NACHRICHTEN des SFCD e.V. Es ist eine schöne runde Zahl. Mehr aber auch nicht. Oder doch: Die ANDROMEDA NACHRICHTEN 250 erscheinen einigermaßen pünktlich zum 60jährigen Jubiläum des SFCD e.V., das an diesem Wochenende in Wetzlar auf dem WetzKon II gefeiert werden wird. Aber das ist auch alles. Immerhin sind die ANDROMEDA NACHRICHTEN erstmals 1970 erschienen – da war der SFCD schon lockere 15 Jahre alt.

Trotzdem ist eine recht hübsche Nummer daraus geworden, wenn auch nicht mit durchgängig fröhlichem Inhalt, denn unter anderem geht es auf einer breiten Textstrecke um den Tod von Wolfgang Jeschke.

Und dennoch … Wenn ich richtig gerechnet habe, ist die Ausgabe 250 die 34ste Ausgabe der ANDROMEDA NACHRICHTEN, die ich in meiner zweiten Amtszeit als ANDROMEDA-NACHRICHTEN-Chefmaxe gemacht habe, seit ich 2006 wieder in den Laden SFCD eingestiegen bin.

ANDROMEDA NACHRICHTEN 250
SFCD e.V., Murnau, Juli 2015, 100 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
Ian Watson: Gigamesh. Die größte Buchhandlung in Europa
Gerd Maximovic: Statt eines Vorworts
Nachrufe: Crossvalley Smith, Wolfgang Jeschke
Interview: Michael Schmidt interviewt Ulrich Blode
Conventions: PentaCon 2015, Kamuran Sezer: DortCon 2015, EuroCon 2017 in Dortmund!, Jürgen Lautner: Close Encounters of the Strange Kind – My SFCD 60
Preise: CSP 2015, DSFP 2015, KLP 2015
Karl E. Aulbachs »Fantasy«
Hermann Urbaneks letzte »LiteraTour«
Jörg Krömers »Cinema«
Gerd Freys »eGames«
Robert Hectors »Science«
Klaus Marions »Asimov-Kellerbar«
Armin Möhles »FanzineKurier«
Michael Baumgartners »Reissswolf«
StoryFiles: Bernd Schulze-Bauer: Der fremde Planet

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke.