Ruhig, angenehm, autobiografisch

Tiny Stricker
EIN MERCEDES FÜR TÄBRIS
MaroVerlag, Augsburg, Juni 2012, Umschlag: Walter Hartmann, Hardcover, 95 Seiten, ISBN 978 3 87512 295 4

VORBEMERKUNG
Tiny Stricker ist ein Kind der 60er Jahre, vielleicht kann man sagen: ein 68er. Ich meine das alles andere als abwertend. Man merkt es seinen Büchern, auch den neueren, immer an.
Ich hatte das Vergnügen, dieses Buch lektorieren und korrigieren zu dürfen. Beinahe hätte ich sogar das Vergnügen gehabt, es verlegen zu dürfen – aber da war die alte Verbindung zwischen Tiny Stricker und dem MaroVerleger Benno Käsmayr einfach stärker.

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Wortwörtlich

Charles Bukowski
Ein schlampiger Essay über das Schreiben und das verfluchte Leben | Ausgewählte Gedichte
MaroVerlag, Augsburg, 2010/11, Übers. a. d. Amerikanischen: Carl Weissner, Broschüre m. Rückenstichheftung, 36 Seiten, ISBN 978 3 87512 911 3

VORBEMERKUNG
Die »Jahresgaben« des MaroVerlages sind »für die Freunde des MaroVerlags« gedacht und bieten ein buntes, vielfältiges Programm; unter www.maroverlag.de und dort »Jahresgaben« findet man die jeweils noch lieferbaren Titel.

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Das ARCHIV hat es (fast) geschafft

Es sind nicht ganz 100.000 Euro zusammengekommen, die das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN gebraucht hätte – aber fast. Und damit kann die Stiftung gegründet werden, denn die noch fehlenden 6000 Euro – und hoffentlich noch mehr – sind in einem überschaubaren Zeitraum zusammemzubringen. – Ich fühle mich ein wenig erleichtert. Ich hatte so meine Augenblicke, in denen ich pessimistisch war und nicht wirklich daran glauben wollte, daß es in Deutschland möglich sei, so eine Einrichtung auf diese Weise zu retten. Ich bin erleichtert, daß ich mich geirrt habe, und ich bin erleichtert, daß das ARCHIV weiter bestehen kann. Wundervoll.

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Das »Archiv« schafft es nicht allein

Soeben trudelt ein Newsletter von Klaus Farin, dem Leiter des ARCHIV DER JUGENDKULTUREN ein, das per 31.10. vor der Entscheidung steht, eine Stiftung gründen zu können – dafür sind 100000 Euro nötig – oder dicht zu machen.

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Warum ich das ARCHIV gut finde

Ich hatte letztes Jahr Kontakt mit dem ARCHIV, als die einen Haufen Doubletten aus ihren Fanzinesammlungen verkauften. Es gelang mir, einen erklecklichen Bestand an Fanzines für mein eigenes DSF³A-Projekt (das Deutsche Science Fiction & Fantasy Fanzine Archiv) an Land zu ziehen, und ich zahlte immer ein paar Euro mehr, als das ARCHIV eigentlich haben wollte, nicht ahnend, was nun dieses Jahr anstehen würde.
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Nicht mal mehr 100 Tage, …

… um das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN zu erhalten!

Liebe jugendkulturell Interessierte,

nun wird es ernst: Die Stiftungskampagne ist gestartet. Bereits in der ersten Woche sind mehr als 4.000 Euro bei uns eingegangen – auch auf diesem Wege vielen Dank schon jetzt an alle, die geholfen haben! Das Ziel – 100.000 Euro bis zum 31. Oktober – ist noch weit entfernt, doch ein Anfang ist gemacht!
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Das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN geht stiften!

… und Sie können ein Teil davon sein.

Das Berliner ARCHIV DER JUGENDKULTUREN e.V. existiert seit 1998 und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klischees und Vorurteilen über »die Jugend« und ihre Lebens- und Freizeitwelten differenzierte Informationen entgegenzusetzen. Zu diesem Zweck betreibt es eine eigene umfangreiche Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe. Das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN sammelt zudem Zeugnisse aus und über Jugendkulturen (Bücher, Diplomarbeiten, Medienberichte, Fanzines, Flyer, Musik etc.) und stellt dieser in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Science Fiction, Fantasy, Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo … von der BRAVO über Punk-Fanzines, den ersten Techno-Flyern bis hin zu Schülerzeitungen – hier ist alles zu finden.
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Die Freuden des Blues

Frank Schäfer
KLEINSTADTBLUES
10 Stories
MaroVerlag, Augsburg, Februar 2007, Paperback, 117 Seiten, ISBN 978 3 87512 282 4

Ich kenne Maro leicht fünfundzwanzig Jahre, denke ich. Mitte der 80er irgendwann begannen die Kontakte. Der kleine Verlag mit der zugehörigen Druckerei – oder umgekehrt, das Ganze manchmal auch MaroWerkstatt genannt (jedenfalls las ich die Bezeichnung letztens irgendwo) – war für das Fandom der 80er ein Stück Himmelreich. Die Möglichkeit, Fanzines in einer Qualität zu produzieren, die für damalige Zeiten ein simpler und finanziell nahezu unerreichbarer Traum war –

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