Rot, wirklich rot

Ich habe für Dirk C. Fleck ja ein ganz spezielles Buch gemacht: »Alles auf Rot«. Speziell, weil es ein sehr persönliches, sehr autobiografisches Buch ist. Speziell auch, weil es das Buch nicht zu kaufen gibt. (Eigentlich … siehe unten …).

Dirk hat mir erste »Kritiken« geschickt, von denen sich die meisten auf das Buch selbst beziehen; diese möchte ich hier nicht veröffentlichen, denn es sind Dirks ganz eigene »Kritiken«.
Eine jedoch betrifft eher mich:

Es ist ein wunderbares Buch.
Und genauso schön ist es. Man könnte sich keinen besseren Verleger vorstellen.
Hat man dieses Buch erst mal in der Hand – ich war verblüfft von seiner Schönheit.
Der Schutzumschlag, selbst das Cover vom Buch an sich – genial!
Das Format, das Blatt, die Schrift, Gewicht – alles stimmt – es passt einfach zum Buch!!
Und dazu noch: das Leseband!!! So macht Lesen Spaß!!
Mein Lob gilt Dirk für dieses so überaus wertvolle Buch – aber auch dir, Michael Haitel!!
Chapeau!!!

Ich bin längst über das Alter hinaus, in dem mich Komplimente verlegen gemacht haben, in denen ich bei so was rot geworden bin.
Aber ich bin nah dran …

P.S.: Das Buch findet sich als Sammlerstück auf Amazon: Alles auf Rot. Eine Geschichte von Sucht und Sehnsucht. Der Erlös dieses Verkaufs kommt einem »guten Zweck« in Dirk C. Flecks Sinne zugute.

Ich bin nicht gern gemein

Nein, das bin ich wirklich nicht. Aber ich kann auch nichts dafür, dass Dirk C. Fleck, einer meiner Autoren bei p.machinery, sich ein Buch gewünscht hat, als ein besonderes Stück zum Verschenken, ganz nach seinem Gusto. Es sollte nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sein – man kann sich darüber streiten, ob ein Autor wie Dirk C. Fleck nicht eine autobiografische und wirklich sehr persönliche Geschichte auch öffentlich machen darf, aber er wollte es halt nicht. Und für mich war das okay.

Eigentlich wollte er das Werk mit einem simplen Layout bei einem englischen PoD-Anbieter herausbringen, aber das konnte ich natürlich nicht akzeptieren. Es hat ein Weilchen gedauert – wie alle meine Bücher ein Weilchen dauern –, aber in diesen Tagen erscheint es nun: »Alles auf Rot«, eine sehr persönliche, sehr autobiografische Geschichte, die mir so gut gefallen hat, dass ich daraus den zwanzigsten Band meiner p.machinery-Reihe »Außer der Reihe« gemacht habe, obwohl es das Buch nicht zu kaufen geben wird. Aber das ist mir auch gleichgültig.

Dass ich das Buch für Dirk gemacht habe, hat sehr viel damit zu tun, dass ich den Menschen Dirk C. Fleck als Menschen schätze, als Autor, dass ich sein Werk mit Hochachtung betrachte, dass ich inzwischen auch ein klein wenig allergisch auf die Menschen reagiere, die meinen, Dirk für seine Ansichten und Einstellungen, für seine Fokussierung auf weltweite Ökologie, auf Themen zu den Dingen, die wir mit unserer Welt anstellen, und damit auf Themen zu unserer weltweiten Dummheit, verurteilen zu müssen, die ihn abkanzeln, herabwürdigen und die sich ihm gegenüber in einer Art und Weise benehmen, die einfach nicht akzeptabel ist.

Langer Rede kurzer Sinn: Es war mir ganz persönlich eine ganz besondere Freude, einem ganz besonderen Autor ein ganz besonders Geschenk zu machen. Und das ist »Alles auf Rot«. Und Dirk hat sich schon mit diesem Buch bei mir revanchiert – es ist eines seiner besten Werke, die ich kenne. Eben, weil es so ist, wie er ist.

Details zum Buch: hier.