Weniger Aufwand

Weniger Aufwand war die Produktion des E-Books zu »Lektüren in Sarajevo«, dem Band 7 der »Werkausgabe Tiny Stricker«, der schon im September 2015 erschienen ist – jaja, so schnell geht das. Und immerhin ist das gedruckte Buch ja eben schon ein Weilchen fertig; da gab es nichts mehr nachzuarbeiten. Das E-Book ist jedenfalls nun auch verfügbar und rundet die bislang erschienenen Bände der Werkausgabe ab:

Mehr Details zum Buch: hier.

Mit ordentlichem Aufwand

Wenn ein Autor, der schon in den 70er Jahren selbst heute noch bekannte Werke veröffentlichte, und ein Präzisionsscheißer als Verleger aufeinander treffen, entsteht ein Buch, in dem jede Menge Arbeit steckt. Diskrepanzen zwischen alter und neuer Rechtschreibung, zwischen Bindestricheritis und Zusammenschreibung, zwischen Klammer oder nicht Klammer … Tiny Stricker und ich haben bei diesem Buch ordentlich miteinander gekämpft. Aber es hat sich gelohnt. Als ich letztens die Fahnenkorrektur machte, fand ich gerade noch drei Tippfehler – und die waren nicht mal wirklich tragisch, wären möglicherweise gar nicht aufgefallen.

Das Buch ist Band 10 der »Werkausgabe Tiny Stricker« in meinem Verlag p.machinery, das zweite Buch dieser Werkausgabe – ja, wir veröffentlichen hier ein bisschen durcheinander –, und noch dazu das letzte Werk, das der Autor verfasst hat. Ich bin letztlich nicht nur froh, dass all die Arbeit Früchte trug, sondern auch stolz, das Buch veröffentlichen zu dürfen.

Alle weiteren Details zum Buch finden sich hier.

Ameisen f***en?

Es ist schlimm genug, wenn CreateSpace-Hotliner Textbausteine in die Mailkanäle drücken. Schlimmer wird es, wenn sie nicht nur Unsinn verzapfen – inzwischen heißt es sogar, dass man das Buch (es geht um »Der letzte Turm vor dem Niemandsland«) nicht mehr finden kann. Weitere Autorenstatements liegen vor; andere fehlen noch (ich will nichts unterstellen, aber es sieht so aus, als nähmen einige Autoren das Problem nicht ernst).
Meine letzte Mail – mit allen Anlagen – an die amerikanischen Erbsenzähler:

What’s going on now? Enclosed you’ll find the complete confirmations of all authors of the collection, mentioned below – including […] and […]. You will find also the answer you gave the editor Michael Schmidt, that you couldn’t identify the book.

So … What’s going on? Would you like to do business? Or fucking ants?

CreateSpace und die Folgen der Vertrumpung

Ich glaube, ich werde die Duden-Redaktion kontaktieren und um eine wesentliche Änderung im Duden bitten. Das Wort »dumm« sollte durch »trump« ersetzt werden. Worte, die auf »dumm« basieren, entsprechend: »Verdummung« = »Vertrumpung«, »Dummheit« = »Trumpheit« und so weiter.

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Rot, wirklich rot

Ich habe für Dirk C. Fleck ja ein ganz spezielles Buch gemacht: »Alles auf Rot«. Speziell, weil es ein sehr persönliches, sehr autobiografisches Buch ist. Speziell auch, weil es das Buch nicht zu kaufen gibt. (Eigentlich … siehe unten …).

Dirk hat mir erste »Kritiken« geschickt, von denen sich die meisten auf das Buch selbst beziehen; diese möchte ich hier nicht veröffentlichen, denn es sind Dirks ganz eigene »Kritiken«.
Eine jedoch betrifft eher mich:

Es ist ein wunderbares Buch.
Und genauso schön ist es. Man könnte sich keinen besseren Verleger vorstellen.
Hat man dieses Buch erst mal in der Hand – ich war verblüfft von seiner Schönheit.
Der Schutzumschlag, selbst das Cover vom Buch an sich – genial!
Das Format, das Blatt, die Schrift, Gewicht – alles stimmt – es passt einfach zum Buch!!
Und dazu noch: das Leseband!!! So macht Lesen Spaß!!
Mein Lob gilt Dirk für dieses so überaus wertvolle Buch – aber auch dir, Michael Haitel!!
Chapeau!!!

Ich bin längst über das Alter hinaus, in dem mich Komplimente verlegen gemacht haben, in denen ich bei so was rot geworden bin.
Aber ich bin nah dran …

P.S.: Das Buch findet sich als Sammlerstück auf Amazon: Alles auf Rot. Eine Geschichte von Sucht und Sehnsucht. Der Erlös dieses Verkaufs kommt einem »guten Zweck« in Dirk C. Flecks Sinne zugute.

Welten über Welten

Wir haben durchaus ein wenig gerungen, mit dem Titel der neuesten Reihe meines Verlages p.machinery, Frank G. Gerigk und ich. Verschiedene Varianten – darunter eine wahre Textwurst – wurden durchdacht, und am Ende sollte die Reihe einfach nur »Die Welten der SF« heißen. Kurz, prägnant, eindeutig. Und noch ein wenig länger dauerte es, bis auch ich verstanden hatte, dass die Bücher allesamt den Titel »Die Welten des [Autorenname]« tragen würden. Aber am Ende hat’s geschnackelt.

Bis der erste Band – siehe unten – erscheinen konnte, hat es natürlich länger gedauert als geplant. Ein wenig Mitschuld trägt Arndt Drechsler, viel beschäftigter Grafiker, der mehr als einen Entwurf präsentieren musste, bis vor allem mein Herausgeber zufriedengestellt war. Aber ansonsten ist das Projekt gut verlaufen. Und auch der Autor – Rainer Erler, siehe unten, wie gesagt – war erbaut; er hat gemailt:
»Was für ein Buch! Das geheimnisvolle Cover! Das liebenswürdige Vorwort! Die Würdigung des Autors im Klappentext! Und schließlich eine Biografie, auf die noch meine beiden Enkel stolz sein werden. – Der Autor ist also voll des Lobes und bedankt sich herzlich.«
Was möchte man als kleiner Verleger mehr – von einem Mann wie Rainer Erler?

Nun, ich kann es euch sagen: Verkaufszahlen. Also schlagt zu. Die Sammlung ist die derzeit einzige aktuelle und vollständige Sammlung der Erlerschen SF-Geschichten auf dem Markt.

Alle Details zum Buch finden sich: hier.

Stressige Wochen, die sich lohnten

Die Wochen vor Herbert W. Frankes 90stem Geburtstag Mitte Mai waren mit reichlich Arbeit gesegnet. Und nicht nur die drei Bände »Der Elfenbeinturm«, »Zone Null« und »Der Kristallplanet« – der alleine annähernd den Umfang dreier bisheriger Werkausgabenbände darstellt – sorgten dafür, sondern auch der sechste Band von Die|QR|Edition. Denn Michael Weisser hatte sich ausgedacht, hier eine spezielle Version des in den 80ern gemeinsam mit Franke verfassten »Dea Alba« zu präsentieren. Und das gelang:

Das Buch weist einige kleine Besonderheiten auf. – So entspricht die Titelgeschichte »Dea Alba« nicht 100prozentig dem Original aus den 80ern; auch die beizeiten in der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke (geplant als Band 21) erscheinende Version wird Abweichungen aufweisen. Die ursprünglichen Grafiken fehlen – und wurden durch QR-Codes von Michael Weisser ersetzt – und auch der Text wurde überarbeitet. Man könnte von einem Remix oder vielleicht besser einer Coverversion sprechen: Das Original bleibt erkennbar, die Anpassungen sind zeitgemäß. – Auch die Geschichte »Die Weltformel« von Herbert W. Franke besitzt gegenüber der parallelen Veröffentlichung als »Die Weltformel – Eine Dokumentation« in »Der Kristallplanet« (Band 29 der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, p.machinery) Abweichungen, wenn auch nur marginaler Natur.

Weitere Details zum Buch findet ihr hier.

Geburtstagsgeschenk

Am 14. Mai 2017 hat Herbert W. Franke seinen 90sten Geburtstag gefeiert – bei bester Gesundheit und unter dem sich erst in den Tagen nach der Feier so richtig setzenden Eindruck zahlreicher Besucher und ebenso zahlreicher Geschenke. Ich hatte nicht nur die Ehre, dort sein zu dürfen, Herrn Franke und seine Susanne Päch näher kennenzulernen, sondern endlich auch einmal meine Herausgeber der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke zu treffen und kennenzulernen (bislang hatten wir alle nur per E-Mail das Vergnügen). (Zu diesem Geburtstagssonntag schreibe ich später noch einen eigenen Beitrag.)

Für das Geburtstagskind hatten wir gleich drei knackige Überraschungen im Gepäck (und es ist nicht nur Ulrich Blode und Hans Esselborn, sondern auch Susanne Päch zu verdanken, dass nicht nur »Zone Null«, sondern vor allem auch »Der Kristallplanet« ein ganz besonderes Buch geworden ist). Aber schaut selbst (und nutzt die Links unter den Bildern, um euch mehr Infos zum Inhalt zu holen).

Details zum Buch: hier.

Details zum Buch: hier.

Details zum Buch: hier.

Wie gesagt: Schaut euch die Details zu den Büchern – vor allem zum »Kristallplanet« – an, denn da gibt es einiges zu sehen und zu lesen.

Der SFCD und sein SF-Magazin

Lange Jahre hatte der SFCD so seine Probleme damit, sein ANDROMEDA SF MAGAZIN in einer einigermaßen ordentlichen Erscheinungsweise zu präsentieren. Nach Jahren, in denen kolportiert wurde, es sei nicht genug Geld da, und Jahren, in denen sich potenzielle Redakteure von der Mitgliederversammlung zur Produktion einer Ausgabe vergattern ließen, die dann nie erschien, änderte sich das nach einer MV-Entscheidung, die Hoheit über das Magazin einem Herausgeber zu übergeben.

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