Zufallsfund

Bevor ich die Serie erstmals auf RTLnitro zu sehen bekam – und zwar von Folge 1 an –, hatte ich noch nie von »Burn Notice« gehört. Die Story um einen Ex-Spion, der von seinen Arbeitgebern geschasst wird und in Miami hängen bleibt, wo er versucht, sich unter Nutzung seiner Kenntnisse und Fähigkeiten den Lebensunterhalt zu verdienen, am Leben zu bleiben und herauszufinden, wem er seinen unerwarteten Karriereknick zu verdanken habe, ist … gut.

Ein bisschen erinnert sie mich immer an »McGyver«. Nicht, dass Anderson in der Serie so viel geredet hätte, wie Jeffrey Donovan dies als Michael Westen in »Burn Notice« tut, aber die Tricks, die die Figur Michael Westen so präsentieren kann, haben große Ähnlichkeiten mit den Kniffen von McGyver. Der Vorteil der Redseligkeit des Michael Westen ist, dass man als aufmerksamer Zuseher und Zuhörer viel lernen kann, was man zwar nicht unbedingt für eine eigene Ex-Spion-Karriere nutzen könnte, aber … man weiß ja nie …

Michael Westen ist ein cooler Typ, aber nicht so cool, dass es einem Zuseher schwerfallen würde, sich mit seiner Figur zu identifizieren. Seine Partner – allen voran die schießwütige Fiona Glenanne (gespielt von Gabrielle Anwar, die durchaus adrett und ansehnlich daherkommt) und der treue, aber nicht ganz unproblematische Sam Axe (Bruce Campbell) – runden die Figurenkombo ab. Ach ja, da wäre noch Westens Mama (gespielt von Sharon Gless), die auch so ihren Anteil am Fortgang der Ereignisse zu haben pflegt.

»Burn Notice« läuft in Doppelfolge morgens ab neun Uhr auf RTLnitro und ist mir zur lieben Gewohnheit geworden – nicht nur als Abwechslung zu »Rote Rosen« und »Sturm der Liebe«. Noch habe ich mich nicht entschieden, aber es ist nicht auszuschließen, dass ich mir »Burn Notice« noch bei Videobuster leihe, um mir die Serie auf den Server zu rippen. Man weiß ja nie …

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